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ses Todesleibcs verbürgt? Wo endlich jenen. Steinder Weisen, welcher uns von Gott und seinem We-sen, von seiner Vorsehung, seiner Liebe und besondersvon seiner verzeihenden Gnade gegen uns und alleMenschen sichere Kunde brächte?
Denn diese Dinge zu erlangen, ist gewiß für unsselbst, v. F. ein dringendes Bedürfnis;; sie Andern,sie unfern Freunden, Kindern, Schülern mitzuthcilen,ist unser inniger Wunsch nicht minder, als die hei-ligste der Pflichten. Denn wenn cs doch unzweifel-haft ist, daß ohne Sicherheit in jenen Stücken derMensch nur allzulcicht in gräßliche Thorhcit undVerblendung, in Sünde und in Verderben fällt, —was hülfe doch die Freunde der angenehmste undvergnüglichste Genuß des Umgangs, die Kinder einenoch so grosse Zärtlichkeit, und ein mit allen Be-quemlichkeiten ausgcstattctcs, durch Ncichthum noch sosicher-gestelltes Leben, — was endlich diese Schülereine Fülle der Kenntnisse von mannichfacher Art, dieihnen hier gegeben würde, — was hülfe Alles dicß,ja selbst die ganze Welt, wenn sie darüber an ihrerSeele Schaden litten?
Darum — wie so wichtig ist die ganze Zeit derJugend und denn auch diese täglichen Stunden desUnterrichtes, thcure Schüler, für Euer geistiges Le-ben und Gedeihn! Nun kennet Ihr erst den wahrenZweck, der uns zusammenführt! Wahrhaftig, er be-steht nicht darin, daß Ihr eine todte Form der Spra-