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auf dieser Erde? Der Geist des Menschen — ermuß hinauf, muß sich zum Himmel fluchten! Bondorther klingt es ihm, wenn er anders vernehmenkann, mit heiligem, leisem Klang entgegen: „es istein Gott!"
Aber, ach! der Mensch ist zu befangen iu demSchmerze des irdischen DascynS, als daß ihm nichtder Zweifel selbst die göttliche Stimme, die er in
sich hört, verdächtig machen,-und er ist zu stolz,
als daß er sich so schnelle und so fügsam beugensollte! „Warum (ertönt es nun von neuem) —warum soll ich in dieser Welt voll Herzeleid anIhn und seine erbarmende Güte glauben? Warum,wein Er doch ist und lebt, hat Er, der ewig Gnädige,so viel Schlimmes, so viel Trauriges bis diesen Au-genblick geduldet, welches er doch mit einem Winkezu »ichte machen könnte? Warum hat Er auch mirso Mancherlei auflrlegt, welches zu -verstehen meinGeist zu schwach, und welches zu thun mein Willezu gefesselt ist?
Jedoch — ich endige nun auch diese Fragen, Fra-gen, welche gewiß in ihrer ganzen Menge, in ihrerganzen herzzcrdrückenden Schwere zu empfinden, nureinem äusseren, oder inneren Elende möglich ist, vordem uns Alle, die wir hier versammelt sind, idergnädige Vater im Himmel huldreich schützen wolle!Doch in geringerem Maasse haben sicher wir Erwach-senen sie insgesammt schon empfunden, und auch Ihr,