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noch zu machen, welche sich mit jenem Epos messenkann!
Hat aber daß biblische Alterthnm eine solche Poesieder Vergangenheit, so ist die Poesie der Gegenwart,die lyrische, gewiß von gleichem Werthe. David, anden sich manche anfügcn ließen, war ein König nichtnur mit dcm Schwcrdtc, sondern ebenso mit der Har-fe. Abgesehen von dem, was biß daher besprochenwurde und sich -auf den Kern des Inhaltes bezieht,so kann gewiß weder ein Horaz, noch ein Pindar sichan Wahrheit und Tiefe der Empfindung, oder anFülle und Lebendigkeit der Phantasie, oder endlichan Zartheit, wie an großartiger Erhabenheit desAusdrucks mit ihm messen.
Endlich, was die Poesie der Zukunft anbelangt,so reicht uns freilich diese hier als Lehrgedichte we-der „Jagd- noch Fisch- noch Ackerbaugedichtc," son-dern bleibt auf dem Boden des sittlichen und religiö-sen Lebens fast, wie angewurzelt, stehen. Aber gewiß:an den erstercn verliert man wenig, an den anderengewinnt man viel' Vergleiche man doch nur die Gno-miker der Griechen und der Römer mit einem Sa-lomo und Sirach; die Entscheidung wird nach In-halt, wie nach dem Werthe der Poesie, nicht schwerzu machen seynl — Und vollends noch die Prophetie,mit der das classifche ^Alterthnm auch nicht von Fer-ne etwas 'Achnlichcs lins aufzuwciscn hat; denn csfehlte ihm mit einem Worte — die Offenbarung.