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den, doch zu dem nicht fähig war, fluchtige, vergäng-liche Vcrgnügungsstundcn, augenblickliche Anwandlun-gen der Lust den Menschen um den Preis ihrerGrundsätze und ihrer Sitten anzubicten. Darum inder That! wer in dem Obigen einen wesentlichenMangel, eine wirkliche Leerheit findet, zeigt zu-letzt nur soviel, daß ihm das Göttliche in seiner Fül-le noch nicht aufgcgangen ist.
Und wie? Wird denn alles Jenes nicht gar über-reich erseht auf andern Seiten?
Jene gerade Richtung des israelitischen Volkes nachoben — um hier nur von dem alten Bunde zu re-den — sic gab ihm einen höhcrn Standpunkt, wobeialles Irdische seinen Werth mehr und mehr für sichverlor und sich in ein Bild des Himmlischen und einerwaltenden Vorsehung auflöste, wie denn überall dieFrömmigkeit, ohne cs zu wollen, oft ohne es nur zuwissen, tief in die zauberischen Kreise der lichtestenPoesie cintritt. Darum hat, (was bei keinem andernVolke so sehr, oder überhaupt der Fall ist) die ganzeheilige Geschichte bei aller historischen Glaubwürdig-keit ein wahrhaft dichterisches Gepräge, dem es nuran unserer Erkenntniß, oder Anerkennung fehlt, in-dem wir hierin gar zu oft über dem Wahren dasSchöne, oder über dem Schönen die -Wahrheit der Ge-schichte aus den Augen lassen! Ja die ganze heiligeGeschichte ist ein großes, göttliches Epos, And wahr-haftig, die Pharsalika, die Aencide, oder Jliade ist