kennen, unterscheiden', meiden, oder sene suchen gelernt?Keineswegs! Was haben wir also auch von diesemzweiten Therlungsvcrsuchc, der den gewöhnlichen nahesteht, zu urtheilen? Nichts anderes, als dieses, wie ichmeine: daß ervicllcichtdcmPhilolo gen nützlich,aberfür den Menschen ziemlich werthlos ist!
Es ist somit als Drittes übrig, m. H. daß wirdie gesuchteTheikung nach dem bloßen In halte desInhaltes finden, und hier misszen wir Hoffnunghaben, Wahrheit zu erlangen, die uns weiter leitet,die unsre Füße sicher macht, und uns vor Fall, vorJrrthmn, und vor Blendungen behütet. Sic erlau-ben, m. H. die Worte kurz zu fassen! ^
Drei Ideen sind es, die allein, oder in den ver-schiedenen möglichen Verbindungen alle Poesie begrün-den, mag diese eine mehr durch die Anschauung emp-fangende, -oder eigenmächtig ihre Bildcrgallerie erschaf-fende,*) ich möchte sagen: mehr eine weibliche, odermännliche scyn, mehr den Musen, oder dem Apollohuldigen!
Die erste Idee, die wir meinen, hat ein deutscherDichter- in einem seiner Lieder ungefähr so ausgesprochen:
„O w unde r schön ist dicsc ErdeUnd wcrth darauf vergnügt zu scyn!" !Die lebensfrohen Griechen nannten daher die Welt >
Zu der ersten Classe, nur dnrcb ein Neissiel deullirl'ck zuwerden, gehören auS der neueren Zeü UHIand und seineSchule, zu der ander» Schiller, Lenau u. A.