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[1] (1838)
Entstehung
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geschichtlichen Gedichten jeder Art, oder ein Ver-gangenes, Geschehenes, alsgegen rtig, daher le-bendig an uns vorübcrgehen läßt, und somit die Ver-gangenheit und Gegenwart verbindet, was in derdramatischen Dichtung geschieht, oder den bloßenaugenblicklichen Gehalt der Seele ausspricht,wie in der reinen lyrischen Poesie der Fall ist,oder endlich die Zukunft nach dem, was sie durchuns werden soll, in Lehrgedichten, oder nachdem, was sie durch höhere Mächte werden soll, durchprophetische Poesie ausdrückt, welches Letzterefreilich weder denen, die zu Athen, noch denen, die zuRom wohnten, möglich war, sondern allein wenigenGottbcgabten, deren Wandel und Aufenthalt schonhier im Himmel war und die das Licht in SeinemLichte sahen.

So steht denn auch diese zweite Eintheilung (ichmöchte sagen in Geschichte, Gedichte und Gesichte)vor uns; die oberflächliche Ausmessung des Dichter-landes ist vollbracht und erwartet nur noch eine ge-nauere Zergliederung in Ländereien und Aecker vonunserer kunstreichen Hand. Aber laß auch diese deut-lich vor uns liegen, Alles aufs genaueste ausgetheiltseyn nach Ruthen, Schuhen und Zollen, habenwir denn dadurch auch schon die guten Bäume undPflanzen in jenem Lande, die unser Herz und unsreSeele nähren, stärken und erquicken können, ha-ben wir ebenso die giftigen Bäume und Pflanzen

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