und Veränderung) nur der Glanz der morgcnländi-schen Bilder mehr hindurchleuchtete, als es in dengewöhnlichen, wörtlichen Bearbeitungen geschieht;denn wir geben so oft für die goldenen Worte deSOriginals nur Silber - oder schlechte Kupfermünzen.Das Lied ist folgendes:
Groß ist der Herr! Er hat mit RegenDie Ackerfluren reich beschenkt,
Er hat das arme Land getränkt;
Aus Gottes Brünnlcin fließt der Segens
Er schwemmte seine Furchen eben;
Im alten Land, im neuen BruchLieß er durch seinen SegensspruchDie reichsten Keime sich erheben.
Nun kommt Er, selbst die Wüsten träufenNon Ueberfluß, wie Er sich naht,
Und wo er eine Flur betrat,
Sieht inan die goid'nen Keime reisen.
Er kommt mit Frucht und Blumenblüthe;
Wie einer Jungfrau Lockcnhaar.
Bekränzt er das crwachs'ne JahrMit seiner wundervollen Güte.
Bald, bald wird er hcraugclangen;
Drum eilet sich das ganze Land,
Im hochgcschmllcklen FestgcwandDen große» König zu empfangen.
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