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[1] (1838)
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wir alle sind ja doch einpi'iesterlieheZ Volk!" Undsolebc Herrlichkeiten finden sich nun allenthalben, wennman su ckt!*) Begehrt inan aber eigentliche Gedichte,Gedichte in unserem Sinne, welches Volk gab sie unSbcrrlicher, als das israelitische? Wo findet sich einegleiche Farbenpracht nach aussen, ein so reiner, edlerKern nach innen? Wo eine gleiche Auffassung derNatur in ihrem Lieblichen und ihren Furchtbarkeiten?Wo eine gleiche Kenntniß deS Menschen bis in seinentiefsten Herzensgrund und Gottes bis hinauf in seinehöchsten Himmclshöhen?

Lese man doch nur eine einzige Probe! die Sacheist so klar! Erlauben Sie auch mir, m. H. nur rineinziges Beispiel beizufügcn, nur das Bruchstück eine-davidischcn Liedes im Herbste, welches ich so wieder-Zugeben wünschte, daß (ohne irgend eine Beifügung

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*) Anm. Die beiden berührten Stücke, nchinlich Moses aus ^"ll>dein Berge während der Amalekiter Schlacht, und die Be-deutung der einzelnen Thcile des xriesterliche» Schmucke-sind unten als Anhang in metrischer Bearbeitung z» finden. °«t!«Ich will cS hier ein- für allemal erklären, daß ich nurAndeutungen und Winke geben will, und e- demnach nicht E,meine Ausgabe sepn kann, eine 'Masse von Beispielen zueinem vollständigen Beweise aufzuhäufen, wiewohl dieß indem vorliegenden Falle leicht wäre. Selbst ganze größere :

Particcn der Sache haben wir nicht nur hier, sondern s0< ^ "

gar auch in den folgenden Reden, wo die Behauptungen Ailss

dieser ersten zum Thcil weiter auszeführt werden, absicht-lich übergangen. So z. B. gleich in der nächsten Rede ist Bch

der in dem N. Testamente auf die mannigfachste Weise cnthal- ^

tencn ächtesten Poesie nicht einmal Erwähnung gethan.

In andern Abschnitten findet man das Aehnüche. Dem eige- z, ^

stcn Forschen und Suchen bleibe da- Meiste anheimgestellt! .

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