Druckschrift 
[1] (1838)
Entstehung
Seite
15
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ger Arbeit durch die Hülfe des Herrn gewonnen.Welche hohe Gedanken liegen in dieser einfachen, aberfür den Ticfcrforschcndcn prachtvollen Gesckickte ver-borgen! Das Wohl der Völker hängt von diesem ab,daß auch die Ersten, auch die Könige und Fürsten sichnach oben richten, zu dem Herrscher aller Herrschen-den. Und diejenigen, die ihnen nahe stehen, habenkeine größere Bestimmung, als sie in dieser Richtungfest zu halten. Dann fehlt es nicht. Das Glück derVölker ist gewiß; doch sinkt cs wieder, wenn die Hän-de sinken vom Gebet!

Oder lassen wir den Hohenpriester cinhcrtretmin seiner Pracht, auf der Brust die 12 Edelsteinemit dm Namen der einzelnen Stämme, ebenso aufden Schultern je 6 uud 6 solcher kostbaren Steinemit den gleichen Namen, Beides verbunden mit gol-denen Ketten und auf der Stirne das goldeneBlatt:Die Heiligkeit des Herrn!" geschrieben. Wel-che hohe Bedeutungen und wie schön und erhaben aus-gedrückt! Dieser Mann, das sichtbare Oberhaupt desStaates hatte große Last zu tragen; auf seinen Schul-tern ruhte das Gewicht der ganzen Nation, aber dießGewicht wurde ihm leicht, weil ihm das Gleiche aufdem Herzen ruhte unzertrennlich Beides verbunden.Denn jede Last wird durch die Liebe leicht. Uud werim Dienste Gottes lebt, auf dessen klarem Angesichtesteht noch jetzt:Die Heiligkeit des Herrn!" Welchewundervollen Vorbilder sind doch dieses auch für uns;