ßeren und höheren Geister der alten Welt ihrenWohnsitz haben. Man muß hindurch u. kann wohlauch den Geist der Jugend nur durch diese Wüsteführen. Der einzige Fehler, den man freilich gar zuoft begangen sieht, ist der: daß man für diese Zeitder Reise sich nicht gehörig mit besserer, gesündererKost versieht, besonders für die jüngeren Gcmüthcr;daß man sich (unvorsichtig genug!) auf dasjenige ver-läßt, waS etwa in der Wüste seihst zu finden ist, unddaS find Dornen, oder Disteln, Ja, wenn man ei-nen Blick auf das Gesagte wirft, so möchte man anmanche Eltern, manche Lehrer und Erzieher ernst dieFrage Achten: wollt ihr, die ihr so zärtlich für denLeib der Kinder sorgt, — wollt ihr denn ihren Geistmit Blut und Malle nähren? — WaS kann dieFrucht von diesem seyn? Denn, an den Früchten sol-len wir die Dinge prüfen!
Wir wollen hier mit Offenheit zu Werke gehen! —Sicht man sich in den höhern Kreisen der Gesellschaftum, unter dein Stande derjenigen, die sich vorzugsweisedie Gebildeten neunen, so begegnet unS, wie oft! ei-ne Gleichgültigkeit, ja Unkemttniß in Dingen höhererNatur, die uns in Staunen setzt; so begegnet uns,wir oft! eine Kälte des Gefübls für Himmlisches undHeiliges, die uns in ibrer Nabe schaudern macht; sobegegnet nnS, wie oft! eine Traccheit für jedes Wir-ken in einem geistigeren Sinne, welche den oft an sichschon gcistlödtcndcu Berns noch nzehr dazu erniedrigt