Druckschrift 
[1] (1838)
Entstehung
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so nahe an die ungetrübte Wahrheit streifen und denMorgenwolkcn gleich sind, die der Sonne vorangehn?

Was wollen wir also sagen? Es ist a n sp or-nend, cs ist freudig, es ist unschäzbar, daßdie classische Welt so Herrliches gelieferthat, oberes ist traurig, daßdasjungeGe-müth in der Zeit sein er grösten Empfäng-lichkeit am meisten von dem Herrlichenentbehren muß.

Blicken wir in die Lehrbücher, welche die Brückenbilden zu jenen elysäischen Feldern des ächten gro-ßen Gricchenthums und Römerthums, jene Lehr-bücher, wie sie uns gegeben werden und nicht andersgegeben werden können, was finden wir darin? Allerdings,Geschichten von Pyrrhus, Alexander und Hannibalund vielen Andern! Wohl! es waren dieß glän-zende Erscheinungen, Männer, welche kühner sichin ihren Thaten zeigten, als andere nur in Gedan-ken sind. Und nehmen wir noch die Hunderte hinzu,von Römern, oder Griechen, welche gewappnet in demVordergründe stehn in der Geschichte ihrer Staaten aber hier sind keine Krieger, keine Feldherr»zu erziehen und zu lehren! Was sollen jene Heldennun für uns? ? Die Erzählungen der Alten sindfast nichts, als eine Gallerie von Schlachtgemäldcn!Das mag dem wilden ungcstümmen Sinne der Jugendwohl oft lieb und angenehm und unterhaltend sepn,aber zwenn wir die Wahrbeil sagen dürfen) wahrhaft