Druckschrift 
[1] (1838)
Entstehung
Seite
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eroberten Provinzen. Das ist der Geist deS NÜmer-thumS. Aber wozu sage ich alles dieses? Die Vorzü-ge der klassischen Welt, ihren Nutzen für unS, wosie einen Hst, weiß Jedermann. Auch wir erkennenAlleö mit Freuden an, aber wir-schweigen nundavon!

Nur EincS scheint mir zu bedenken, das freilich dieNatur der Sache mit sich bringt. Während in demKnabenalter der Geist für Eindrücke jeder Art amempfänglichsten ist, muß er sich mit dem Geringerenbegnügen, was ihm das Alterkhum der Grieche» undder Römer binterlicß. Sucht er Geschichte, so ver-bietet ihm die schwierigere Form, den Lab-ctrank einesTacrtus und Tbucpdides zu kosten. Betritt erden blühenden Dichterwald der Alken < dessen Größeer übrigens noch gar nicht ahnt) so stehen ihm dieherrlichen Charaktere eines SophocleS, AcschyluS?Euripides noch ferne, ferne; verständlicher nach seinemInhalt ist Homer; aber der Anfänger hat doch erstschwere Kampfe mit dem Ionier zu kämpfen, biS die-ser ihm vergönnt, sei» inneres, ebenso einfaches, alsunvergleichlich schönes Hciligthum zu betreten.-Sucht der junge Geist daS Forum und die Rednerauf, so blcibcu wohl -auch hier die Koryphäen ibmnarürlick noch entzogen, die donnernde Stimme desDemosthenes dringe nicht zn ihm heran. Sucheer endlich weise Männer, wie konnte er siä> einemSocrattS und Plato uaheru, dessen schöne Ahnungen