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geschah es buchstäblich und mit Trauer übergab man den sterblichenTeil von Joachim Heinrich Campe der Adutter Erde, die er so sehrgeliebt hatte.
Er war 71 Jahre 3 Monate und 23 Tage alt geworden. Aufseinem Grabe lag ursprünglich ein Stein mit folgender von Campeselbst herrührenden Inschrift:
„Hier ruhet
nach einem Leben voller Arbeit und Mühezum erstenmaleder Pflanzer
Joachim Heinrich Campe.
Er pflanzte
wenngleich nicht immermit gleicher Einsicht und mit gleichem Glück,doch immer
mit gleichem Eifer und mit gleicher TreueBaume in Gärten und Wälder,
Wörter in die Sprache undTugenden in die Herzen der Jugend.
Wanderer!
Hast du ausgeruht unter seinen Bäumen,so gehe hinund thue desgleichen!"
Der Stein ist heute nicht mehr vorhanden, oder die Inschriftvon Epheu überwuchert, oder vom Zahn der Zeit hinweggefressen.Rund um den Ahnherrn ruhen heute viele Familienangehörige. Inder Anordnung der Gräber zu einander ist mehrfach geändert!
lAiin Irsross, nnno nilril nisi oinsrss st ossu!
Campe ist gestorben; aber in der Geschichte der Pädagogik, inder Litteratur und der deutschen Sprache wird er ewig leben undzu der „Schar der Unsterblichen" gehören. Und was er einstauf „Lessings Tod" gedichtet, das gilt auch von ihm selbst:
„Er starb? — Wenn wirken leben heißtSo starb er nicht; wenn leben heißt,
In Gottes weiter Geisterwelt,
Wie in der Körperwelt die Sonne,
Ein Licht zu sein, das Millionen leuchtet,