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Geschichte der Stadt Bielefeld und der Graffschaft Ravensberg
Entstehung
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len aber nicht unterlassen, mit dem förderlichsten hierüeber Er-kundigung einzuziehen, und sich alßdann darauf gnedigst zu ei-tleren.

14. et 15.

Sr. Churfürstl. Durchl. befinden dieses Suchen billichund den Rechten gemeß zu seyn, wollen auch den sud. uo. 8.beygelegten Rsosls in Gnaden oouürwiren, und denselben inallen knnoten undt Olnnsuln unter Dero hohen Nahmen oon-llrmiren und bestättigen lassen.

16.

Sr. Churfürstl. Durchl. wollen den LnxMcanten in die-sem Stücke allen Landesfürstlichen Vorstandt gnedigst gernleisten, und Ihres Ortß an allen dem, waß zu Ihrer Ludlsvi-rung immer dienlich undt ersprießlich seyn kann, nichts unter-lassen.

^.ä. 17.

Sr. Churfürstl. Durchl. sindt zwar gnedigst geftnnet, DeroStadt Bielefeldt auch in diesem ihrem unterthenigsten Suchen,so viell immer pimatioadöl seyn wirbt, die hülfliche Handt,wider die Stadt Hervordt Landesfürstlich zu bieten; alleinweil Sr. Churfürstl. Durchl. noch zur Zeit zur wirklichen kos-8688ion der Graffschafft noch nicht gelanget, auch keine Regie-rung noch nicht bestellet; so sehen Sie nicht, wie solches vor-jetzo 6UM eZddn und mit behöerigen Nachdruck werckstellig zumachen seyn werde, sondern es wirbt dieser Sachen noch eingeringer Anstandt, biß zur Erlangung besserer Gelegenheit, ge-geben werden müssen.

^<1 18.

Schließlichen lassen zwahr Sr. Churfürstl. Durchl. ge-schehen, daß die jetzo zu Bielefeldt sich befindende beyde Judennoch eine Zeit lang tolariret werden muegen, daß aber nochandere mehr sich dahin begeben sollen, wollen Sr. Churfürstl.Durchl. nicht gestatten noch zulassen.

Welches Sr. Churfürstl. Durchl. denen, von 8upMi-renden Dero Stadt Bielefeldt Abgeordneten zum gnedigsten