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Im Jahre 1340 konnte der Graf Bernhard den soge-nannten Sneringpfennig, der also an ihn znrückgefallen seinmußte, an eineil Albrecht Stute, Bürger von Herford, ver-pfänden und zwar mit den Worten ,nte nnsen Snerinch Pen-iiingen, de wir hebbet in der alden Statt to Bplevelde' und ineinem andern Brief des Jahres 1341 wird solcher genanntrsääitus uo8tro8 asravisinlos in U^lvolclo, vulMiitvi- nuuvu-xato8 8i>er;nn; lüaanugli, woraus also hervorzngehen scheint,daß unter demselben ein Zehrpfennig auf Bier gemeint seinmuß.
Der Gräfin Margarete stand ferner die sogenannte Berg-bede zu, wie aus einer Verschreibung derselben von 3 Mark anden Scharfrichter Holle zu Bielefeld sich ergiebt, welches Geldauf die äeg,i'oantionk8 gnuo vnlssnritor «li<'ui>t>nr Berchbedegesetzt ist. Aus dem Schriftstücke, das uns auch die Nameneines Regner de Wolde, Hermann Hanebom und Segewin deBracquede erhalten hat, tritt nicht hervor, was unter jener Re-venue zu verstehen ist; vielleicht bestand sie in einer Abgabefür Steine oder Holz, welche die Bürger aus den angrenzendenBergen holten.
Das Morgenkorn, welches der gräflichen Witwe ebenfallszufiel, ist wohl nur eine zufällige Bezeichnung des Zehnten vomRoggen; es wird in der Urkunde mit den Worten bezeichnethuoci vulgAritor clioitiir lUoigtzn-Xani.
Eine der Bielefelder Mühle», die unter dem Namen derCastropschen, Margarete zu teil geworden war, wurde von dieseram 17. Mai 1341 an einen Hermann Dordenbnch verpachtet,woraus hervorgeht, daß sie um diese Zeit nach lebte und überihre Leibzucht frei verfügen, mithin auch den Snerichpfennig anihren Schwager verkauft haben konnte. Vielleicht haben wirin der Aussetzung einer Jahresrente von 1200 Mark,welche Graf Bernhard der Witwe 1332 gewährte, die Ursachezu sehn, daß manche Revenue und unter diesen der Snerichan die Negierung znrückfiel.
Die oben genannte Mühlenverpachtnng aber ist, bei derSpärlichkeit der Stadtnachrichten, dadurch wichtig, daß in derUrkunde eine Anzahl Bielefelder genannt werden, so Rolandns,ein Scholasticus, Heinrich von Hamersen, Gndemann genanntMule, Eberhard von Kosvelde, Räte der alten Stadt.
Im Jahre 1886 wurde der Magistrat bei dem Regentenvorstellig, ihm den Hagenbrock, einen sumpfigen Platz am Alt-städter Graben zu überlassen und zwar gegen einen jährlichenZins. Da nun hier von einem Wortgeld nicht die Rede ist, so laßt