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1 (1893)
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198. Die tollen Bauern zu Fiinsing.

11 Da mag ain ider leren draws:

Das sey die aller peste hüet,

Die ain weibspild ir selber thüet.

Welche lieb hat schäm, zuecht vnd er,

140 Die darsf sünst kainer hüet nicht merVor solcher vnörnlicher lieb.

Doch macht aüch oft die stat den dieb:

Welch man vil gest füeret zv HausVnd lest sie vil spaciren aüs.

145 Auch wen man lest in dem anfangJungen frawen den zaümb zv lang,

Geit in all iren willen nach

Aus der vnd der gleich mer vrsachFolget oft gar vil vngemachs150 Im eling staut. So spricht Hans Sachs.

Anno salutis 1558, am 8 tag Februars.150

198. Die dollen Füensinger pawern.

/ü^S ligt ain dorff im Payerlant,

Das selbig Füensing ist genant.

Darin etwan vor langen jarenSer ainfeltige pawern waren,

5 Dölpisch, dol, grob vnd vngeschaffen,

Als ob sie weren aüs Schlawraffen.

Der pauern ainer ains tagst fantAin armprost in dem Wald gespant,

Das ein jeger verzettet het.

10 Als der Fünsinger sehen thet,

Da west er gar nit, was es war.

Jdoch schawt er es entlich zwar;

Vermaint, es wer ain crewcze werd,

Vnd hüeb es pald auf von der erd,

198. 8 12, Bl. 127. A 2, 4, S8a = Keller 9, 376. Titt-mann II, 8. 156. Vgl. Goedeke, Schwänke 8. 274. Sprachlicherneuert: Pannier 8.189. Engelbrecht 2, 69. V. 40 hats fehlt S;96 abron 8; 104 mert 8; 108 Werdens Wern 8; 110 irs in 8.