VORWORT.
Die Fabeln und Schwänke des Hans Sachs sindnach denselben Grundsätzen neugedruckt wie seine Fast-nachtspiele. Ausführlichere Darlegung und Begründungspare ich mir bis zum Nachworte des zweiten Bandesauf, mit dem die Sammlung abgeschlossen sein soll; siewird aufs er einem kleinen Anhänge 373 Nummern ent-halten. Hier bringe ich nur die nötigsten Angaben überdie Anordnung, ferner Nachträge und Berichtigungen,zum Teil unliebsame Erinnerungen an die Hundstagevon 1892, und ausführliche Nachweise von Werken, die ichdankbar benutzt, aber, da ich mich überhaupt der grösstenKürze befleifsigen mufste, blofs kurz angeführt habe.
Vergleichsstellen zu finden ist mir zu meiner Freudeoft gelungen; von vornherein möchte ich indes auf einenWettkampf verzichten, der erste sein zu wollen, der eineQuelle oder ein verwandtes Rinnsal entdeckt hat; mirgenügt vollkommen, recht viele Nachforschungen kun-diger Quellenfinder angeregt zu haben.
An dieser Stelle gedenke ich jedoch noch der freund-lichen Hilfleistung, die mir die Leipziger Stadtbibliothekdadurch gewährt hat, dafs dort der Druck der SchwänkeNr. 142 bis 156 nochmals mit der Handschrift verglichenwurde; ferner habe ich Herrn Dr. Carl Drescher inMünster i. W. dafür zu danken, dafs er mir für dieseAusgabe die Schwänke Nr. 78—80, 82, 83, 87 und 88
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