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Bd. 2 (1875) Arabische Sprache u. Literatur - Baumöl
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^xunA-ig. Ayrenhoff.

ein großes, künstliches Wasserbassin. Die bekann-ten Axum irischen Tafeln sind vier Kalkplattenmit sehr verwitterten u. meist unlesbaren himja-ritischen Inschriften, wovon zwei wahrscheinlichastronomischen Inhaltes sind. Etwa 2 Lm nord-östlich von der Stadt liegen auf einem Hügel diesogenannten Königsgräber, nach Art der ägypti-schen angelegte unterirdische Grabkammern, in dereneiner noch drei aus schwarzem Stein gehaueneSarkophage stehen.

/lxungla (lat.), Fett, Schmalz: nnssris, Gänse-

fett; oanis Hundefett; egui s ecälo, Kamm-fett (Fett ans dem Kamme des Pferdes); Hporis,Hasenfett; xorei oder porsiua (Väsps suillus),Schweinefett, was alle anderen ersetzt; tk.. ursi,Bärenfett.

Ay (Ai), Stadt im Arr. Reims des franz.Dep. Marne, an der OBahn; 4180 Ew.; beiA. wird weißer u. rother Champagner (Vin ä'^)gewonnen.

Ayacnck>0 (Chnamanga), 1) Dep. in dersüdamerik. Republ. Peru, Ebene zwischen denöstl. u. westlichen Cordilleren, mit gleichnamigemFlusse und Quellenflüssen des Amazonenstromes;86,460 Hjlcm (1570 IHM); 210,000 Ew.;in 7 Provinzen eingetheilt. 2 ) Hauptstadt (früherGuamanga oder Chnamanga) des Dep. und derProv. Chnamanga; 18,000 Ew.; berühmt durchdie Schlacht am 9. Dec. 1824, in welcher Gen.Sucre die Spanier schlug, die infolge dessendas Land verlassen mußten. Die spanischenOffiziere legten sich in der ans diese Niederlagefolgenden Capitulation höhere Rangstufen bei,als sie hatten, um bei ihrer Rückkehr nach Hausein denselben bestätigt zu werden, weshalb siespottweise Ayacuchos genannt wurden. Da sichauch Espartero unter ihnen befand, so nannteman auch seine polit. Anhänger Ayacuchos oderAnglo-Ayacuchos, weil England seine Politik be-günstigte. Mit der Vertreibung Esparteros 1843verschwand diese Partei.

Ayäla, Pedro Lopez de A., spanischer Ge-schichtschreiber u. Dichter, geb. 1332 in Murcia;focht 1367 in der Schlacht von Naxera oderNavarette für Heinrich Transtamare und wurdevon den Engländern gefangen; befreit, ging er alsGesandter nach Frankreich. Unter König Johann I.wurde er Großkanzler u. Oberkammerherr; er st.1407 zu Calahorra. Er schr.: Indra o rimaäoäs kalaoio (satirisch-didaktisches Gedicht); lyrischeGedichte ((lairtarss u. Oseirss), bes. ürcmieasäs los rs^ss äs OasbiUa, ksäro, Lnrigus II.,Inan I., Ümrigus III., 1495, 1591, Saragossa1682, 3 Bde., Madr. 1779 f., 2 Bde.; er über-setzte auch den Livius (1497, 1552), dessen Dar-stellungsweise er nachzuahmen suchte. 2 ) Baltha-sar, geb. 1548, Großrichter der span. Armee in denNiederlanden; war ein Vorläufer des Hugo Gro-tius, Verfasser des so sehr geschätzten Buches Vsfürs et oktieiis dslü, Antw. 1597, 1612, 1648 rc.

Ayamonte, Stadt in der span. Prov. Huelva(Andalusien), gegenüber der portugies. FestungAlcontim, am Ausflüsse des Guadiana; Thun- u.Sardellenfischerei, Seidenweberei; 6000 Ew.; ehe-mals maurische Residenz; die Terrasse ist befestigt;am Fluss» gibt es Salzsümpfe.

Aye-Aye, so v. w. Fingerthier.

A»enm L.. tropische Pflanzengatt, aus d'rFam. der Malvaceen (V. 1 ), namentlich ausJamaica heimisch; in Treibhäusern wegen sonder-baren Blüthenbaues beachtet: der Kelch ist näm-lich fünftheilig, u. die 5 langbenagelten, an derSpitze mit einander verwachsenen KronblLtterstehen an der Spitze des Blüthenbodens an LeinHoniggefäße zusammen, einen Stern bildend, derauf einer runden Säule sitzt, an deren untererSeite 5 sehr kurze Staubfäden mit rundlichenBeuteln sitzen; ein Griffel; fünffächerige Kapsel;Arten: L pusillu IV., V. tomsnkosa IV., OirmAim IV., V. lasviAuta 118'., in Westindien u.SAmerika.

Aymara, Jndianerstamm in Bolivia u. denanliegenden Gegenden von Peru. Ihre ursprüng-lichen Sitze waren am Titicaca-See, wo merk-würdige Baureste von ihrer einst hochstehendenCultur zeugen. Ihre Sprache ist der peruanischenQuichuasprache verwandt n. in SPeru u. Boliviasehr verbreitet.

Aymcstrykalk nennt Murchison eine Schichtder oberen filmischen Formation in England, dieaus festen blauen Kalken besteht.

Aymon, französischer Vorname. 1) So v. w.Haimon. 2) A., Graf v. Savoyen, Sohnvon Amadeus IV.; folgte 1329 seinem BruderEduard u. regierte bis 1343; s. Savoyen.

Ayodad (Evakdat), ein pehlwisches Wort,entstanden aus dem zend. Lsvo-äata, d. i. zuerstoder allein geschaffen; Beiname des mythischendoppelgeschlechtigen Rindes. A. u. Gayomart od.der Urmensch wurden ursprünglich in der Welt er-schaffen u. von Anro-Mainyu od. Ahriman getödtet.Beide sind die zwei Grundtypen, in denen dieEigenschaften der Thiere u. Pflanzenwelt concen-trirt waren. Wie aus dem Samen des Urrindesdie verschiedenen Thierartsn, so gehen aus demSamen der Urmenschen die Menschen hervor.S. Gayomart.

Ahr, 1) Grafschaft in SSchottland; 2643 Hilm(48 gebirgig, mit fruchtbaren Gegenden;

wegen der großen Regenmenge reich an saftigenWiesen; daher bedeutende Rindviehzucht (vgl. Ayr-shire-Vieh); großer Reichthum an Steinkohlen,hat auch Kupfer, Blei, sehr bedeutende Eisenberg-werke, Antimon, sehr viel Kalk- u. Sandstein rc.;200,745 Ew. A. theilt sich in Enningham (nördl.),Kyle (Mitte) u. Arrick (südl.). 2) Hauptstadt, ander Mündung des Flusses Ayr in den Busen vonClyde, eine der schönsten Städte Schottlands;Handelsschule, Collegium, mehrere Wohlthätrg-keitsanstalten, Theater; Steinkohlenlager; Hafen,Fischfang; Lederfabrik, Webereien; 19,000 Ew.;Eisenbahnen nach Dnmfries, Edinburgh u. Glas-gow. Im Dorfe Alloway bei A. wurde derDichter Rob. Burns geboren; dort wurde chmein Denkmal errichtet. Jenscit des Flusses liegtder Flecken Newton upon Ayr, mit Leuchtthurm,Schifffahrt, Fischfang; 5124 Ew. ( 1861 ).

Ayrenhoff, Cornel. Herrn, v. A., dminatl-scher Dichter, geb. zu Wien 28. Mai 1733; tr ,18 Jahre alt, ins Heer; nach Beendigung des7jährigen Krieges zum General ernannt, gmg "nach Italien, wurde 1794 Feldmarschalllrentena ,