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ein Preuße, Namens Adolph, zu der Zeit der Krusenstern'schen Eppeditio» ein lieber Gastfreund aller Offiziere gewesen, die alle ihreNamen an einer Wand seines Hauses geschrieben, und unser Kapitaingedachte noch seiner mit inniger Anhänglichkeit. Adolph war zuder Zeit unserer Expedition schon gestorben. Der Kapitain besuchteseine hinterlassene Wittwe, diese Wittwe war eine zweite Frau, die ernach dem Tode der damals lebenden geheirathet. Sie wußte, wolltewissen, von keinem Russen und keinem Krusenstcrn, das Haus warwieder aufgcweißt und aufgeputzt und selbst die Wände hatten da-Gedächtniß der sonst theuer gehegten Gäste aufgegeben. — Einjunger Kerl, der sich da aufhielt, schien mit der Frau sehr vertrautzu sein. Dem Kapitain ward's, ich weiß nicht wie und mir auch.— Im Hause, bei welchem unser Observatoir gestanden, wurde eineKupferplatte mit folgender Inschrift befestigt: ?!0?lll>0 18l5wsivinnflni 15./27. und unsere Namen mit Bleistift daruntergeschrieben. — Meinen Namen Hab' ich in einen Baum in Brasilien,in zweien in Chile und in einen auf Romanzoff*) eingcschnitten. —Zwei Bilder verzierten in Talcaguano den grünen Tanzsaal unsresFestes — ein fliegender Genius mit Posaune und Lorbeerkranz mitden Namenzügcn der Monarchen — und ein Paar gefalteter Händemit älto. Wurde gefragt, ob der fliegende da Alerandro primowäre; — ob wir aus Moskau oder Petersburg ausgcfahren, fragtennur Gelehrte. —- Unser wackrer Freund von Llignsl äs Rivas,xovernaäor äs Naloaxuano, von uns Frondoso genannt, weil eruns wiederholt deklamirt hatte: dlvllo tronäoso — ä'un vsräs xraäo —ä'nn äesäisbsäo — In vor oü — Wie er eines Abends (er speiste» fast alle Tage mit uns) von dem Observatorio wieder zurückging,
fand er die Ehrenschildwacht, die er unserm Kapitain gegeben, ingemächlicher Lage ruhig schlummernd, — er blieb bei dem Anblickstehen und sich über den Schelm beugend, um ihn recht zu betrach-ten, fing er an aus vollem Herzen zu lachen, leise jedoch, um ihngar nicht zu stören, und ging nach einer Weile, nachdem er sich ge-nug gefreut, seines Weges weiter. — Das Fräulein äs Rivas tanzte
*) Bd. g. S. 7S.