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wieder und sahen am 14./26. März die Insel Salas*) ein niedri-ger nackter Felsen, ohne Vegetation, ein Nest unzähliger Seevögel,worauf Trümmer eines gescheiterten Schiffes gesehen werden, — wirsahen diese Trümmer nicht und gingen ohne zu landen (die Seewar hoch und die Brandung groß) vorüber — am 16./28. dieOster-Jnsel. Diese verschrieene Insel, ohne Holz und Wasser, ge-währte uns das schönste Bild, sie steigt großartig und schön gewölbt,ihre umspringenden Winkel sicher auf Berge gestützt, aus dem Wasserempor und ist durchaus mit dem schönsten Grün angethan; — als
zwei Kanots uns entgegen kamen-Ich freute mich, Eduard,
wie ein Kind, darin einzig nur alt, daß ich zugleich mich noch dar-über freute, mich noch so freuen zu können. — Wir ankerten inCooks-Bai und setzten zwei Boote in die See um zu landen, —wir landeten auf fünf Minuten. Diese schönen Menschen, dieseszahlreiche, lärmende, freudige Volk, dieses Neue, was so gedrängt,so flüchtig erschien, war, als die Anker wieder gelichtet und allmäligdie Insel in die See sank, für mich wie ein Traum, und ich konntedie Eindrücke nicht fest halten. — Die Insel ist schön gebaut, dieErde sieht wie unsere Länder auS, die dem Pflug gehören und vo»welchen die Felder verschwunden sind. — Die Statuen, die Len An-kerplatz bczeichncten und die Lisianskoy noch gesehen hat, sind nichtmehr vorhanden. — Wir befanden uns bald unter den niedern Zoo-phyteu-Jnseln, die Peter Schlemihl zu sehen wünschte, und landetenauf einer derselben. — Diese große Kalkfabrik der Natur, über einDrittheil der heißen Zone angelegt, fordert wohl auf, wenn mansich mitten darinnen findet, die Chemie an die Geschichte derErde mit anzusetzen. Jedoch, die Blätter sind zu kolossal und auchdie Schrift gar seltsam abradirt. Am 15./27. April wurde mitdem Wasser zu sparen angefangen, wir erhielten der Mann eineFlasche des Tages. — Die häufigen Windstöße mit Regengüssen ga-ben uns Gelegenheit häufig Wasser zu sammeln. — Am 8./20. Maiward daS Aufsuchen aufgcgebcn und wir steuerten N. N. W. um
*) ^salas y Gomez, später durch Chamisso's herrliches Gedicht so berühmtgeworden. Vgl. Bd. 4. S. 220. '