Druckschrift 
5 (1864)
Entstehung
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cs nicht besser und meine es redlich mit ihm, wie mit meinen Mit-menschen schreibe mir auch viel von Dir.

Nie Hab' ich mehr Unlust an dem Politischen und mehr Ekelgegen Frankreich empfunden, als eben jetzt. Ich schätze mich sehrglücklich, nicht da zu sein, und begehre gar nichts. Ich werdedem Staate ansehnliche Opfer bringen recht gern, aber mirkommt dieser Ausgang wie die Neige von schalem Bier vor.*) Ichhabe mehr Freude an meinen Eingeweide-Würmern, die ich jetzt aufdem Museo zu bestimmen und in Ordnung zu bringen habe.Thut es oder trägt dazu bei die düstre Stimmung, worin michso viel erduldetes Unglück versetzt? Ach, ich wollte nur, ich hätteeine wirkliche leidenschaftliche Liebe zu der Wissenschaft! Fahre wohlmit Gott, mein Lieber. A.

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An de la Foye.

fBcrlin 18i4.f

Gott hat den Mammalien sehr weislich die Augen nach außengekehrt, und der bomo suxions ist ein Narr, daß er sie immer nachinnen zu kehren, sobald er nur Muße hat dazu, sich bemüht. Jetzt,mein Lieber, ist die Botanik an der Tagesordnung. Deine Schätze,die damit erhandelten und meine eigene Schweizerlese, sind mir end-lich zugekommen. Nun gilt es, das alles, und was ich hier in zweiJahren gesammelt, und Pflanzen, die der Professor Treviranus (Dukeimst die üb-eviraim eoooinen) mir dazu geschenkt, und einen ganzenStoß tropische Pflanzen von Lichtenstein, zu einem ordentlichen Her-bario zu ordnen. Ich habe die natürliche Ordnung gewählt undmir in aller Rücksicht die Arbeit schwer und mühsam gemacht, aber,mein Lieber, sie wird auch belehrend nur weiß Gott, wann ichzu Stande kommen werde. Für mehr als ein Jahr habe ich zuthun, das ist klar und bei Licht kann ich im Winter nicht ar-

') Sein Bruder Hippolyt hatte ihn aufgefordert sich bei einem Geschenkefür Ludwig XVIII. zu bctheiiigen, da ein Theil seines Vermögens noch in Frank-reich angeiegt war.