263
giß nicht die bewußten pretiosn und lasse sie bei Zeiten sicher undwohlbemantelt eingehen. — Was mich anbetrifft, mein Holder, ichverweise Dich auf mündliches; Sirens, ennorn*) wird Dir gesagthaben, wie weit ich bin, und wie und was — seither nichts neues— als — nun? — ein Gedicht, und zwar ein Hochzeitsgedicht undzwar ein aus Schlesien bestelltes — welches ich — (aus Juks, sa-gen die Hanoveraner) verfertiget habe — und zum Beschluß diesesSpringbriefes, nebst inniger Bruder-Umarmung an Dich — eineEinladung an die Damen und an die schöne Balisandra sich meinerzu erinnern — in einer zu lösenden Aufgabe.
8. an. es. i. n. Adelber t.
b. ck. b. I. n. x. st. t. t.
?. 8. Was macht denn das Leben nnsers Fähndrich meüi-einas?**)
101 .
An Fouque.
Berlin den 14. September 1809.
Das Lager steht bis zum 1. Ich dächte, Du kämest noch undwir brächten Dich dann wieder nach Hause. — Unserer Seite solles ein Wort sein. —
Du hättest wahrlich Deine Lust an den Jungen. Die Stroh-Hütten sehen lustig aus und die Kerls sind gut genug. — Sie spie-len Dir gar schöne Spiele.
») „Frau von Fouquü hatte „drei Mährchen von Serena" drucken lassen. Siewurde darauf nicht seiten mit diesem Namen bezeichnet, auch Ehamlffo that dies.Ob er mit Absicht Serena in Sirena verwandelt haben mag, um onnorn besserhinzufngen zu können, bleibt dahingestellt. Lanorn bezeichnet Fr. v. F. alswohltönende Dichterin; denn auch in Liedern hatte sie sich glücklich versucht."Bem. v. Varnhagcn.
»») In CH.'S Papieren findet sich der Entwurf zu einer „Geschichte desDoktor-Fähndrich", ein Scherz, an dem Fongun wahrscheinlich Theil genommenhatte.