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98 .
An Fouquü.
^ Berlin l809.I
Ich benutze die Gelegenheit, Dir und Deiner Frau, nebst mei-nem herzlichsten, holden Gruß aus liebem Munde zukommen zulassen — Rosa Maria giebt mir den Auftrag. „Nach den letztenNachrichten, welche wir aus Wien erhalten haben, gefällt es ihmsVarnhagens dort sehr wohl; er ist beinahe gänzlich wieder herge-stellt und hat Hoffnung bald auSgewcchselt zu werden"^). Der alteFichte ist wieder hier. Er baut sehr auf die Oesterreicher, die ihmsehr herrlich erschienen sind, und er will die hohe Meinung theilen,die sie von ihrem Kaiser haben.
99.
An Äosa Maria in Hamburg.
Berlin, den l. September 1809.
Innigen Dank, liebe Rosa, für die initgetheilten Nachrichten vonKarl; Sie erhalten nächstens das Blatt von Fouque retour. Mitder folgenden Post erhielt ich selber einen Brief von ihm, eigentlichan Fouquö gerichtet, an den ich ihn auch abgeschickt. Der war vom4. August, sehr lang, sehr heiter und sehr mild. Die Wunden gehengut, und in wenigen Wochen ist Genesung zu erwarten. — Ichhabe nicht früher dazu kommen können, und heute auch nur ein Paarfluchtige Worte. An Karl habe ich geschrieben. sBr. 97.s DieBriefe gehen von hier aus schwer und unsicher über Umwege. —
u Nach neuem, Nachrichten unseres gelehrten Fähndrich », meldet <LH. dnrcheinen sptitern „»lilitairischen Denkzettel", ist derselbe ganz gesund nach dem an-genehmsten Aufenthalt in Wien, wo Lafoye, Ponsard n. a. m. ihn erfreut ha-ben, auSgewcchselt zu seinem Regimentc abgereist.