Druckschrift 
5 (1864)
Entstehung
Seite
252
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geführt, er wußte Dir so viel von Phädra und §Iaos uux cSrises,als Deine Hochwohlgeboren von Dero Peloton, das Eis scheint ihmbesonderen Spaß gemacht zu haben; wir waren gute Bekannte, undsind auf gutem Fuße nach wenigen Stunden Zusammenseins ge-schieden. Rahel hat er nicht nach seiner Absicht besuchen können.Ich werde sie heute wohl besuchen: jage aber vors erste dieses nachder Post.

Gleich nach Deiner Abreise bin ich ans sechs Tage nach Nenn-hausen gewesen, dasselbe Gute, dasselbe Schlechte! - Auch überBerlin und mich mag ich kein Wort verlieren, es bleibt beim Alten.

Deinen ersten Brief an F. habe ich mit einigen Zeilen begleitet

früher hatte ich von wegen Nennhause» nicht zum Schreibenkommen können, wie alle alten Geschäfts- und Familienbriefe mirimmer unabsolvirt schwer auf dem Herzen und Nacken liegen. Undhiemit lebe wohl.

Mir fällt ein, vooem daß unter rk? otwi-ö?

der Herr Fähndrich unmöglich mit dem hochseligen Herrn Haupt-mann Hektor 7r»r(>!x§ verstehen wird, sondern, wohl-

angesehen den Sold und den Wirth, dieses letzter» etwaniges letztesHuhn, vom Hofe geschickt in den Feldkessel praktisirt, und selbstMarwitz müßte dazu wie aus der Anekdote sprechen:Auch nichtübel!" WaS machen denn Deine Kameraden? Hör' malJunge! Fähndrich! Doktor! Jhro Gnaden! schreibe mir mal eine»Brief und schneide mir haarklein die ganze Bescheerung, Krieg,Einquartierung, Parade, Soldaten, Kameraden, Obristen, Nasen,Märsche und Frauzeu aus! *) Ich muß doch Einmal wissen, wieDu es und es Dich ansieht.

Ich muß Dich viel lieben, um Dir auch nur ein wenig zuschreiben, also bin ich bedrängt. Milieu, oamaracks! Neumannkommt nicht aus dem Loche.

A d e l b e r t.

Varnhagen schnitt mit großer Geschicklichkeit mit' der Scheere allerleiBilder auS. Vgl. Denkw. 3. S. 61.