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5 (1864)
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klopfen wollen, und Euch die Hände drücken, denn es war mir als müßt'ich es thun. Wann ich meine Paffe habe, dann werd' ich Lusthaben zu schreiben. Schleicht doch in reiner Erwartung das ganzeLeben hin; ich scheide nicht von dannen, bevor ich einen Brief vonEuch erhalten.

A d e l b e r t.

r. r. w. «.

Was macht denn Neander und wo steckt er?

75.

An Warnhagen.

VertuS den 13. Juni 1807.

Festgetreue und vielgeliebte Freunde! Derselbe Bote, mit demmein letzter Brief abgegangen, hat den Euren gebracht. Ich find'ihn, wie ich vom Lande komme, und schreibe, auf daß Ihr nichtum die Richtigkeit unseres Briefwechsels besorgt seid.

Keinerlei Worte sollen hinter den Thaten herhinken, und nichtdie Worte des Dankes; der spreche anders; ich erkenne Eure Liebedadurch, daß ich, Märchensohn, auf sie baue, wie die Menschenkinderauf ihre Felsen, welche ihnen so oft wanken. Ich werde kommen;auch ich, so wie Ihr, zweifle nicht mehr, und mein Gebäude wirdnicht wanken; indeß schreibt mir, und ich schreib' Euch wieder, wennich erst die Pässe in meiner Tasche habe.

Ich bin sehr stolz, und stolz darauf, daß ich es bin und seinkann, Ihr aber Alle strebt mich zur Eitelkeit zu berücken. Ihrbildet Euch von mir ein, was ich selber mir nicht einbilden kann.Lieben darf und soll man mich, aber nicht Wunder denken, was ausmir werden wird; einen wackern, redlich es meinenden, einfachenKerl, der nicht weit laufen, nicht hoch steigen, nicht tief dringenwird, geb' ich ab, und eigne mich'wohl und nur dazu, in dem Pal-menwald mein stilles Hüttchen zu bauen; ihr überwerst das Ziel,wie Neander von dem Ihr mir sagen sollt, was er thut undbetreibt. Dem sei wie ihm wolle, nach dem Palmenwald werd'