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redung. Manches möchte ich mit Dir plaudern, das, wann wir erstgesprochen haben.
A d e l b e r t.
Etwanige Abänderungen werden alsbald an Dich gemeldet.Doch gehst Du über Paris, spreche meinen Bruder.
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An Varnhagcn in Halle.
Vertns den. 12. März 1907.
Ich werde hier frei und freier, und mir bleibt fast nichts übrig,als die Thränen des Scheidens zu vergießen; denn vieles im Mutter-lands hat ein Recht an meine Liebe. — Dennoch will ich noch nichtsversprechen, einen festen Stift in die bewegliche Zukunft einschlagenzu wollen, der da bleibe.
Theurer Karl, es war eine Zeit, da ich glaubte, indem ich michzu Dir sehnte, Dir wahrlich nutzen zu können: sind sie getreueSpiegel Deiner selbst, belehren mich eines Andern Deine weiser undweiser werdenden Briefe, und nun sehn' ich mich zu Dir, Deinerallein zu genießen und erhöht meiner selbst, und aus daß Du mirhelfest, mir, der ich nicht in gleichem Maaße gewachsen bin wieDu. Lass' uns zusammen kommen, in der Dir zugemessenen Zeitvereint arbeiten, und dann aus Gott und uns vertrauen. Ja, essei dem also.
Ich glaube klug zu erwarten, daß Ihr bestimmt wißt, wohinIhr geht, daß Ihr da seid, und mich mit Euch eingemiethet habt;laßt mich nicht in Deutschland irre gehen, denn ich habe nicht genugdes Geldes, und es kostet viel; o binnen zwei Monaten werde ichwohl reisefertig sein, und erwarte viel früher meine endliche Bestim-mung zu erfahren, — Freunde! Freunde! was werden wir uns nichtzu freuen haben!
Ich lese Deinen Brief wieder, und zürne, daß ich Dir heute