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Beantworte doch die verschiedenen Punkte meiner letzten Briefe,- Du läßt mich dursten und in Pein sein. —
Was macht denn Euer und unser Buch? Ist es schon heraus,oder weißt Du es selbst nicht? — Auch von Hamburg habe ich er-fahren, daß die Märchen von Serena sFrau von Fouquej da sind,und mau glaubte mich durch Dich bereits in deren Besitz. — Wassagst Du und sagt Ihr zu meinen Versen? — Das Versemachen istmir jetzt auf eine Zeit gelegt worden, — ich hätte nämlich schon,hätte ich nur Euer llrtheil gehabt, meinen ganzen Vorrath Verseverbrauchen können, denn die Ruhr hat mich heimgesucht, — dasOpium hat mich ganz geschlagen, wie mager und schwach bin ichnoch, — nun habe ich ineine kleine Stube mit einem andern theilenmüssen, und die prosaischen abgeschmackten Arbeiten, denen ich oblie-gen muß, lassen mir auch wenig Muße. — O der schönen Tagemeiner Einfüßigkeit! Ich brauche, Freunde, daß Ihr mich wiederbesser stimmt. — Wann ich einen guten Weg weiß, lass' ich Euchnoch siebenhundert Verse zukommeu.
Umarmung, Gruß und freundschaftliches Wort Allen, Dir aberleiser Vorwurf. Dennoch lebe wohl, und wenn Du kannst, /«7yk,denn es ist nicht für Alle an der Zeit. — Ich bin heut Abendxc-r« rchg so schwarz wie meine Tinte, und kann mich nicht rechtauslassen mit der Sprache, — nur so viel: ich habe zu thun, daß dieEinheit aus mir erblühe, — denn wahrlich, wahrlich, mit Spal-tungen und Widersprüchen unerhört umängstet ringsher mich feind-lich das Aeußre. —
Oä/ss. XX.
Darauf reichet mir die Hände und bietet mir den Gruß; dennlaß uns des wackern alten deutschen Handschlags nicht uneingedenksein, und nicht des Sternes.
A d e l b e r t.
r. r. 71. «.
V.
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