Druckschrift 
5 (1864)
Entstehung
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reichen Banquier's E. eine Zufluchtsstätte gefunden, in welchem Cha-misso viel verkehrte. Er war damals so schildert ihn die Federeiner der Töchter jenes Hauses unbeholfen und schüchtern in sei-nem Auftreten; er zog sich in Gesellschaft gern in die Winkel zurück,konnte Stunden lang, ohne zu sprechen, dasitzen, oft düster und teil-nahmslos vor sich Hinschauen, und antwortete gewöhnlich trockenund kurz, wenn man ihn anrcdete. Die Duvcrnap schuf ihn baldzu einem andern Menschen um. Er entbrannte in heftiger Leiden-schaft für sie, die jedoch äußerlich nur in höchster Verehrung undzartester Aufmerksamkeit hervortrat. So schenkte er ihr an ihremGeburtstage einen Arbeitsbeutel von weißein Atlas, auf welchem erdie Attribute der Ceres auf die sinnreichste Weise geordnet hatte.Die Schnüre des Beutels waren von seinem eigenen Haar, er hattesie selbst geflochten. Oben befand sich die Inschrift: Loun^ seitgut mal penso. Stiefmütterchen (?suses) waren Ceres Lieblings-blumen. Eines Tages entfiel ihr ein Strauß, den sie' am Busentrug. Chamisso hob ihn auf und wollte ihn ihr zurückgeben, sieaber schenkte ihn ihm, und er brachte ihn ihr am nächsten Tagemit folgenden Versen zurück:

L Oeres Vuverna.)-. (1803.)

I/autre jour man oeil euvieuxVo)-nit 1s 2sp1iirö amoureuxOser äs son alle ie§eredsresser et tes lenz» elrsveuxlüt tu ;iru'urs ;,rintanuiers.ck'etais triste, j'etuis rZveur,

I^ors cie tou sein tut nrraeiiesllus uimabls et oiuirmante tisur, '

I^a tisur gue I'ou nomms kenses.

IliS boulieur 1'enleva vsrs moi;

Duverna^, je ts vis sourire,

Ha boueiis s'ouvrit pvur ms ciire:

Oette I'susee, eile est ^ toi.b'ensee et ebarmaute et ellerie,