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Ausbildung an dem öffentlichen Unterricht in dem französischen Gym-nasium Theil zu nehmen. Die Programme dieses Gymnasiums er-wähnen seiner zweimal, 1797 und 1798. In dem von dem letzterenJahre heißt es von ihm: „Herr von Chamisso, der einige Zeit hin-durch die Kursus der Rhetorik und Philosophie verfolgt hat, zeich-nete sich von der vorthcilhaftesten Seite ganz besonders aus." Er hattenamentlich Ermau's (damals Professor an dieser Anstalt) Aufmerk-samkeit auf sich gezogen, der ihm Lei seinen Studien in jeder Weiseförderlich war* *). 1798 überreichte er dem König Friedrich WilhelmIII.einen militairwissenschaftlichen Aufsatz, der beifällig ausgenommenwahrscheinlich seine Ernennung zum Fähnrich in dem zur BesatzungBerlin's gehörigen Regiment von Götze veranlaßte; das Patent istdatirt vom 31. März 1798. Lieutenant wurde er bei dem näm-lichen Regimente am 29. Januar 1801 mit zwanzig Jahren. SeineEltern und seine Schwester waren inmittelst, nachdem Napoleon,damals erster Consul, den französischen Emigranten die Rückkehr indas Vaterland gestattet hatte, zu Anfang des JahreS 1801 wiedernach Frankreich gegangen, wo die Mutter bald die Freude erlebte,ein eigenhändiges Schreiben der Königin von Preußen zu erhalten,worin sie ausspricht: Vons ne powvor: vous aitondro gn'o, rooovoir desnonvelles satiskaisantes de vetre tlls, dout In eonduito inesurcks etI'nxxlieation Io tont servir de inadele n sos treres d'arines. —Nur der jüngste Bruder, Eugen, der seit 1797 als Page bei demHofstaat der Prinzessin Ferdinand angestellt war, blieb in Berlin,um später ebenfalls in das preußische Heer etuzutreten, Hippolyt und
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FLräv. ?ot8äam ee. 2. ckuin 1796. k'roävrie Ouiilaums.
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*) „Unscrm Erman bin ich viel verschuldet, und eben so dem Sohne" schreibtChamisso 1802 an Eugen. Dem letzteren, Paul Erman, dem bekannten Physiker,blieb er bis an seinen Tod in herzlicher Dankbarkeit und Verehrung zugcthan.An feinem Geburtstag, den er scherzhaft von Erman's Berufung an die Uni-versität datirte, beglückwünschte er ihn wiederholt durch kleine Gedichte, von deneneines in der Nachlese zu den Gedichten (im 2. Bande) mitgetheilt ist. Vgl. Br. 68.