Druckschrift 
5 (1864)
Entstehung
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XIII
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seiner eigentlichen Berufsthätigkeit; keines von beiden dürftesich aus den von Hitzig mitgetheilten Briefen hinreichend er-kennen lassen, und doch waren gerade Haus und Beruf derBoden, in dem Chamisfo's dichterische Schöpfnngskraft wur-zelte. Für eine kurze Darstellung seiner Wirksamkeit im Amtund für die Wissenschaft fand sich in der Korrespondenz mitseinen Berufsgenossen und in dem Aufsatz seines Freundesvon Schlechtendal (in der Linnäa Bd. 13) mehr als hin-reichender Stoff; noch reichern aber bot der Briefwechsel mitseiner Frau, um eine Schilderung seines Lebens mit den Sei-nen dessen, was er selbst seines Lebens Herz und Kernnannte mit seinen eigenen Worten geben zu können. Diewenigen in der ersten Ausgabe Bd. 6. S. 79 bis 87 überdie Zeit von 1821 bis 1836 mitgetheilten Notizen sind beider Zusammenstellung der betreffenden Abschnitte gewissen-kaft benutzt worden; eine Ergänzung des alten Textes durchEinschaltungen und Anmerkungen erwies sich als unzweck-mäßig; sie würde diesen Theil des Buches ungenießbar ge-macht haben. Von dem aber, waS Hitzig über Chamisso inder Charakteristik mitgetheilt hat, etwas wegzulassenobgleich ich mich keineswegs mit Allem einverstanden erklärenmöchte habe ich um so mehr Bedenken getragen, je mehrich bei der Durchsicht des Nachlasses und bei der gegen-wärtigen Arbeit Gelegenheit hatte zu erkennen, was HitzigChamisso gewesen, welche Liebe und Treue er ihm bewährt,und mit welcher Innigkeit und Dankbarkeit Chamisso an demFreunde hing.

Den im sechsten Bande enthaltenen Briefen habe icheinige an Trinius, den kleinen prosaischen Schriften den Auf-satz über malayische Volkslieder hinzugefügt, dagegen den Briefvon Z. Werner, der Chamisso nie nahe stand, um Raum zugewinnen, weggclassen.

Die chronologische Uebersicht ist eine Zugabe zur Le-bensbeschreibung, die besonders dazu dienen dürfte, die Be-ziehungen, in welchen die Dichtungen zu dem Leben des Dich-ters standen, anschaulicher zu machen; verweist er doch selbstam Ende der Reisebeschreibung als aus eine Fortsetzung seineFreunde auf das Buch seiner Gedichte, in dem er zu eigener