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gegeben und die Veröffentlichung dieser Spracherläutcrungen einerkünftigen Zeit aufgespart worden. Es wird die Hoffnung ausge-sprochen, daß sich andere dem Geschäft unterziehen, die Hülfsmittelder hawaiischen Sprache ins Licht zu setzen: das Feld ist offen undweit, und das Werk wird denen lohnend sein, die mit Ge-schick, Geduld und Beharrlichkeit begabt sich demselben widmenwerden.
Dieses Vooabular^, allerdings noch ruclis inäiAestaguv Molos,mag der Mängel nicht frei sein, die der bescheidene Verfasser andemselben rügt; es wird jedoch dem Sprachforscher vollkommen ge-nügen, der mit Beihülfe der grammatikalischen Andeutungen, die ichzu geben vermag, sich einen Blick in die Sprache verschaffen, unddas Verständniß der Bücher eröffnen will. Viel reicher als meineKollektaneen, hat es mich belehrt, daß die Aufgabe, die ich mir ge-stellt hatte, nur auf Hawaii selbst befriedigend gelöst werden kann.Nur wer unter dem Volke lebt, vertraut mit seinen Zuständen,Bräuchen, Künsten, vermag von der eigentlichen, der erweiterten, derabgeleiteten, der bildlichen Bedeutung der Wurzelwörter seinerSprache Rechenschaft zu geben. Die Mittet, die uns zu Gebotstehen, sind einerseits unzuversichtlich, andererseits ungenügend:Schriften, deren Verfasser in der durchdringlichen Erlernung derSprache noch im Fortschritt begriffen sind; Bücher, deren Zweck esist, jenes Volk mit ihm neuen und fremden Gegenständen, Begrif-fen, Zuständen und Geschichten bekannt zu machen.
Für die Noachische Sündfluth ist das Wort üaiaüaliinalil be-liebt worden. Dies ist: Irs Ical a kabina 'lü, die See, die Fluthvon Lsbirm dem Könige, die Fluth der volksthümlichen Sage Ha-waiis. — Das Joch, wird aimmc, übersetzt. Auf den Süd-
seeinseln ist die volksthümliche Weise Lasten zu tragen folgende: zweiMenschen, die hintereinander gehen, tragen jeder auf einer Schulterein Ende von einem Stocke, an welchem in der Mitte zwischen bei-den die Last schwebend hängt. Dieses Tragen heißt auf Hawaii wieauf Tonga: amo, anamo ist der Tragebalken.
In wie wenigen Fällen dürften wir im Stande sein, die von