Wilhelm v. Humboldt schickte sich an, auf die SprachenPolynesiens das Licht seines Auges anszustrahlen. — Dieses Augehat sich geschloffen.
Ich habe geglaubt, in meiner Reise und in meinen früherenVersuchen meinen Beruf zu erkennen, meine letzte Kraft daran zusetzen, dieses Feld der Sprachforschung urbar zu machen.
Ich habe unternommen, aus den mir vorliegenden Büchern diehawaiische Sprache zu erlernen. Ich habe mir vorgesetzt, eineGrammatik und ein Wörterbuch derselben zu verfassen. Ich behaltemir schließlich vor, dieselbe, nachdem ich sie mir angeeignet, mit an-deren Sprachen oder Mundarten desselben Stammes' zu vergleichen,welche uns durch Druckschriften, Grammatiken und Vokabularienzugänglich geworden sind.
Bei dem Umfang des unternommenen Werkes vermag ich heutenur eine Vorarbeit darzubringen, für welche ich die Nachsicht derSprachforscher ansprechen muß. Ich versuche etliche Grundzüge derhawaiischen Grammatik nach eigener Auffassung zu entwerfen.
Hier folgt das Verzeichniß der von Chamifso benutzten Hawaiischen Druck-schriften, Uebersetzungen des neuen Testaments und einzelner Schriften des alten.Katechismen, Gesangbücher, ABC- und Rechnenbücher, einer Erdkunde, zumgrößten Theil in Oahu 1830 bis 1833 gedruckt; zum Schluß wird auch einezweite Nummer des hawaiischen Lehrers (eine der zwei auf Hawaii erschei-nenden Zeitungen) vom 26. Nov. 1834 und ein Katechismus der Katholisch-Römischen Mission. Macao 1831. angeführt.
Zur Vergleichung anderer Sprachen sind vorhanden:
^ Araininar ot tbs lon^a lanAusZe. — ä. vocabulai-)- Donga
aml LuAlisb anck LnZIisb anck lon^a. — Beides in Ma-riner ancl Martin: ^.ecount et tbe natives ot tbs'I'onZaislanäs. I,on<1on 1818.
gramniar anä voeabular/ ok tbs lanAuaAe ok Hsvv Tealanck.llomlon 1820.