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einst auf den Sandwich-Inseln nur anerzogene Europäer finden,die ihrer Herkunft und Väter vergessen haben.
Herr Marini scheint unter allen dort ansässigen Europäerndie umfassendste Kenntniß des Volkes von O-Waihi zu besitzen. Erhat es in vielfacher Beziehung studirt und seine Erfahrungen aufandern Inseln der Südsee, von O-Taheiti bis auf den Pelew-In-seln, zu vergleichen und zu bereichern auf verschiedenen Reisen Ge-legenheit gehabt. Herr Marini hatte geschrieben; wir bedauernmit ihm den Verlust seiner Manuskripte. Er hatte uns bei unsermersten Aufenthalt zu Hana-ruru versprochen, etliche Fragen, die wirihm vorgelegt, schriftlich zu beantworten und uns bei unserer Rück-kehr seine Aufsätze zu überreichen. Aber wir wurden in der Hoff-nung, zu der er uns berechtigte, getäuscht. Er hatte die Zeit zudieser Arbeit nicht erübrigt, und er war während unseres zweitenAufenthalts für die im Hafen liegenden Schiffe dergestalt beschäftigt,daß wir kaum in flüchtigen Momenten seines lehrreichen Gesprächsgenießen konnten.
Herr Marini bedauerte den neulich erfolgten Tod eines Grei-ses von O-Wahu, welcher in den alten Sagen seines Volkes beson-ders bewandert war und mit dem bereits ein Theil der überliefertenGeschichte verklungen sein mag. Die alten Sagen werden sehr ver-schieden erzählt. Es hat eine Fluth gegeben, bei welcher blos derGipfel von Mauna-roa aus den Wellen hervorgeragt hat. DieMenschen haben sich auf denselben gerettet. Es hat noch vor dieserFluth eine andere Weltumwälzung gegeben, bei welcher die Erdevierzig Tage lang verdunkelt gewesen ist.
Es sind ehemals Fremde, ihr Name wird genannt, auf einemBoot auf den Sandwich-Inseln angelangt. Herr Marini hat eineSage auf O-Taheiti vernommen, nach welcher Seefahrer dieser In-sel, die zur See verloren gegangen, eben die sind, die auf die Sand-wich-Inseln verschlagen worden.
Die Verhältnisse einer geselligen Ordnung, die auf keinem ge-schriebenem Rechte und Gesetze, sondern mächtiger als die Gewaltauf Glauben und Herkommen beruhen, sind verschiedentlich angesehenund gedeutet zu werden fähig. Herr Marini nimmt im Volke