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Schule der auswärtigen Missionen zu Cornwall (Connecticut, Nord-amerika) nebst andern O-Waihieru erzogen wird, der natürliche Erbealler Sandwich-Inseln sei, verräth eine unbegreifliche Unkunde.
Noch sind keine Missionare auf die Sandwich-Inseln gekommen,und wahrlich, sie hätten auch bei diesem sinnlichen Volke wenigFrucht sich zu versprechen. Das Christenthum kann auf den Inselndes östlichen Polynesien's nur auf dem Umsturz alles Bestehendensich begründen. Wir bezweifeln die Ereignisse auf O-Taheiti nicht,aber wir begreifen sie auch nicht, und Herr Marini, der dieseInsel früher besucht, berichtete uns, was uns sehr anschaulich war,daß die Eingeborenen meist nur die Missionare besuchten, aus Lust,sich nachher an der Nachahmung ihrer Bräuche zu ergötzen.
Wir verdanken den Mittheilungen von William Marinerund dem rühmlichen Fleiß des D. John Martin den schätzbarstenBeitrag zur Kenntniß Polynesien's in dem befriedigenden Looountok tlls dlatives ok tbs ll'onga Islunäs. I-ouäon 1818. Dieseswichtige Werk war zur Zeit unserer Reise nicht vorhanden und destodringender das Bedürfniß eines ähnlichen über die O-Waihier. DieBegierde sowohl, die Sagen und die Geschichte, die gemeine und li-turgische Sprache, die Religion und Bräuche, die gesellige Ordnungund den Geist dieses Volkes gründlich zu studiren, als die Sehnsucht,auf den Höhen von O-Waihi der Geschichte der Pflanzen und ihrerWanderungen nachzuforschen, veranlaßten bei unserem ersten Besuchauf den Sandwich-Inseln den Naturforscher der Expedition, sich zuerbieten, auf denselben bis zur Rückkehr des Rurik's dahin zu ver-weilen. Diese Idee, die ohnehin die obwaltenden politischen Ver-hältnisse vereitelt hätten, ward mit den Zwecken der Expedition un-vereinbar gefunden. Es ist unter dem großgesinnten T am ei am eiaund mit Beihülfe der in seinem Reiche angesiedelten Europäer, de-ren Erfahrung und Wissen dem gelehrten Forscher zu großem Vor-sprung gereichen würden, jetzt an der Zeit, dieses Werk zu unter-nehmen und was die O-Waihier noch von sich selber wissen, derSchrift anzuvertrauen; denn wo Monumente und Schrift fehlen,verändern sich unter fremder Einwirkung die Sprachen, die Sagenverschallen, die Sitten gleichen sich aus, und der Europäer wird