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der Linie gelegenen Ländern erleidet unter gleicher Einwirkung die-selbe Veränderung als der Afrikaner, oder gehört vielleicht mit ihmzu einem Stamm. Der Chinese bleibt in Ost-Asien unwandelbar.Andere Stämme verbreiten sich im Norden von Asien, die N. O.Spitze der alten Welt bahnet zu der neuen die Straße, — hier zer-streuen und entfremden sich die Völkerschaften, eine gewisse Aehn-lichkeit läßt uns einen gemeinsamen Menschenstamm annehmen, aberdie Sprachen haben sich völlig von einander getrennt. Die Geschichtezeigt uns noch in frischem Andenken einen Völkcrstrom, der über dieEbene von Mexico von Norden gegen Süden sich fortergießt, andereStämme vor sich her verscheucht, Monumente seines Uebergangeshinter sich läßt und Erinnerungen seines Geburtslandes, des hohenAsien's, treulich bewahrt*). — Ein anderer Stamm, die Eskimos,deren Gesichtsbildung uns die mongolische und chinesische Menschen-race verräth, ergießt sich von Nord-Asien über den nördlichen Saumvon Amerika bis Grönland hin und bewahrt in beiden Welttheilcneine gleiche Sprache, gleiche Lebensweise und gleiche Künste. Endlichergießt sich von der S. O. Spitze Asien'ö ein kühnes Schiffervolk,die malayische Rare, über die Wohnsitze der Papuas hin, bis überdie östlichsten, abgelegensten Inseln des großen Ocean's, und dieFrage wird in Anregung gebracht: ob auch im Süden der Linie derMensch sich auf Schiffen von der alten nach der neuen Welt denUebcrgang gebahnt?
Wir ahnen, daß, wer mit gehörigen Kenntnissen gerüstet alleSprachen des redenden Menschen überschauen und vergleichen könnte,in ihnen nur verschiedene, aus Einer Quelle abgeleitete Mundartenerkennen würde und Wurzeln und Formen zu Einem Stamme zurück-zuführen vermöchte.
*) 8»,nt><Mt, Vues Ues Lorclilleres p. tS2. etc.