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4 (1864)
Entstehung
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6loi genannt, welcher wie der Lava oder L.VN der Südsee bereitetwird und nur einer längern Gährung bedarf. Die Wurzel, aus derman ihn bereitet, wird InIIIs geheißen. Das Trinken des Lava isteine den Bewohnern der östlichen Inseln eigenthnmliche Sitte, dieauf den Inseln der ersten Provinz wie auf den ostindischen Inselnvöllig unbekannt ist, obgleich die Pflanze daselbst vorkommt. Wirhaben Lixer mstb/stionm auf Guajan und das sehr ähnliche l?ixerlatitolium auf Luyon gesammelt. Es ist nicht anzunehmen, daß die-ses verderbliche Kraut in Chile wachsen könne, doch möchten es an-dere ersetzen, und wir gestehen, daß die Uebereinstimmung des Na-mens auffallend ist. Wir finden übrigens in Moli na nichts überdiesen Trank.

Burney, am angeführten Ort, sucht zwischen dem araucanischenPoncho und der Kleidertracht der Insulaner des großen Ocean's eineÄhnlichkeit, die wir nicht finden; und wir können kein größeresGewicht auf eine schwankende Sage der Araucaner legen, nach dersie vom Westen herstammen, indem sie eine andere vom Norden her-wandern läßt und wieder eine andere sie als Eingeborene der Erdeschildert, die sie bewohnen.

Das Resultat unseres Studiums sowohl der Geschichte als derNatur ist, uns den Menschen sehr jung auf dieser alten Erde vor-,zustellen. In den Schichten der Berge liegen die Trümmer eineraltern Welt wie Hieroglyphen begraben, dis Gewässer ziehen sichzurück, Thiere und Pflanzen verbreiten sich von verschiedenen Punk-ten aus in verschiedenen Richtungen über die Oberfläche der Erde,die Berge werden die Länderscheiden. Der Mensch steigt von seinerWiege, dem Rücken von Asien herab und nimmt nach allen Seitenvorschreitend das feste Land in Besitz; er verbreitet sich im Westenüber Afrika, wo die Sonne den Neger färbt, und über Europa,wo später eingewanderte Stämme in dreifacher Zunge unverkennbardie Sprache Indien's reden*). Der Papua auf den östlichen unter

*) Autochthonen keim man in Europa nur die Kantabrer und Kelten nennenund nur in sofern sich ihre Einwanderung und Abstammung nicht Nachweisenläßt. Die tschudische Volksstamm läßt sich auf andere astatische zurückführen.