einstimmung gefunden. Die Zahlwörter, die Pronomina sind an-dere. Man könnte wohl die Konjugation des Zeitwortes und dieDeklination des Hauptwortes auf die Wurzel zurückführen, die stetsunverändert bleibt und welcher nur Partikeln angehängt werden,letztere werden aber stets nachgesetzt, und in der Art wie in demSinn der Zusammensetzung waltet ein ganz eigenthümlicher Geist,der mit dem malayischen und tagalischen nichts Gemeinschaftlicheshat. Die Person wird an dem Zeitwort und zwar an dessen En-dung bezeichnet, die Personalendungen bleiben sich durch alle Zeitenvollkommen und durch alle Moden im Wesentlichen gleich. Es ent-stehen durch Einschaltung verschiedener Partikeln nach der Wurzel(nur wenige Präpositionen werden vor dieselbe gesetzt) eine MengeKonjugationen, worin die Bedeutung verschiedentlich bedingt er-scheint. So negativ, frequentativ u. s. w. Es wird auch verschie-dentlich in den transitiven Konjugationen (Dransioionoo der spanischenGrammatiker) das Objekt der Handlung, das Pronomen Akkusativ!,in das Zeitwort ausgenommen. Es wird gern ein Satz als Wur-zel eines Zeitwortes behandelt und mit der Partikel der Zeit, derEndung, der Person u. s. w. versehen, so daß sich der Sinn in eineinziges Wort drängt. Aus so zusammengesetzten Zeitwörtern wer-den, wie aus einfachen, durch verschiedene Endungen abgeleitete Wör-ter gebildet. Das Araucanische hat in der Deklination und Kon-jugation einen Dual, aber es hat den doppelten Plural der erstenPerson nicht, welchen die Quichua-Sprache in Peru mit den Spra-chen Ostindien's gemein hat. Dieses Zusammentreffen ist aber auchin dem Quichua blos zufällig und auf keine innere Verwandt-schaft gegründet. Das Quichua ist dem Sprachstamme, der unsbeschäftigt hat, eben so fremd als das Chilidugu, mit dem es beiauffallender Verschiedenheit der Wurzeln wesentlich in der Gram-matik übereinkommt und unverkennbar zu demselben Sprachsystemgehört.
Die vollkommene Regelmäßigkeit der araucanischcn Sprache, dieohne alle Anomala dem Gesetz wie der Nothwendigkeit folgt, zeugtvon einer ruhigen, ungestörten, selbstständigen Entwickelung, derkeine fremde Beimischung oder Einwirkung Gewalt gethan hat. Die