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Süd-Amerika und den Insulanern des großen Ocean's oder denVölkern von Ost-Asien dasselbe Urvolk und in ihren Sprachen die-selbe Stammsprache zu erkennen, so würden vielmehr nach Molina'sMeinung die Bewohner der neuen Welt von der alten Welt überdas Meer herzuleiten sein — sei es über die Inselkette der zweitenProvinz und gegen den Lauf der Passat-, sei es über Neu-Seelandund unter dem Reiche der wechselnden Winde.
Wir beseitigen zuvörderst die Vergleichung, die man anzustellenversucht hat zwischen den kolossalen Statuen der Insel Pascha undden Monumenten der peruvianischen Baukunst. Wir erkennen injenen Figuren, die aus einem leichten vulkanischen Stein gebildetsind, nur die gewöhnlichen Idole, die auf den Morai der mehrstenInseln zu finden sind und die auf den Sandwich-Inseln Akua,Götter, und auf den Gesellschafts-Inseln Tighi, Geister, Seelen,genannt werden.
Wir bemerken, daß die zunächst an der amerikanischen Küstegelegenen Inseln, die Galapagos, Juan Fernande; u. a. m., wie alleim atlantischen und indischen Ocean gelegenen, weit von dem festenLande zerstreuten Landpunkte, ohne Bewohner waren; kein amerika-nisches Volk war ein Schiffervolk.
Zumga stellt die Vermuthung auf, daß die Sprache der Arau-caner und Patagonier*) mit der Sprache der Philippinen-Jnselnim Wesentlichen Übereinkommen müsse, und bauet, aller Mittel derUntersuchung entblößt, auf diese Voraussetzung fort. Dem ist abernicht also **).
Wir haben zwischen den Wurzeln der araucauischen Spracheund denen der Stammsprache, die uns beschäftigt hat, keine Ueber-
*) Die Vatagonier, die Puelci oder Pnelchi, die Morgenländer, wie sic dieAraucaner nennen, gehören bekanntlich zu dem chilcsischen Volk und reden dieselbeSprache. '
Wir haben über die araucanische Sprache benutzt:
Lern. Unvestnüt, LLiliäugu, Vlousst. 1777.
Vlolinu, 8uZ§io sullu storiu oivile äol 61>ili. Bologna 1787.Mtüriäutes 3. p. 103. und über die Outchna-Sprache Mtlirisiutss 3.p. SIS.
IV.
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