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4 (1864)
Entstehung
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»ermittelnden Sprache geworden, zur Sprache alles Handels undVerkehrs, und es wird im Innern der Häuser der Europäer bis amVorgebirge der guten Hoffnung geredet. Diese Sprache ist uns voll-kommen bekannt; Marsden's Dictionary und Drammar, London 1812,lassen uns nichts in dieser Hinsicht zu wünschen. Man findet in derIntroduktion zur Grammar die Geschichte der Sprache und die Li-teratur der Quellen zu deren Erlernung.

Das Malayische ist ein später aufgeblüheter Zweig des gemein-samen Sprachstammes. Es enthält neben einem Theile gemeinsamerWurzeln einen beträchtlichen Theil indischer Wörter, und der Islamhat eine spätere Einwirkung gehabt, die oberflächlicher geblieben ist.Das arabische Schriftsystem hat das indische verdrängt, welchem dieheidnischen Völker in eigenthümlicher Ausbildung noch anhängen.Die vier Arten des Stpls und des Ausdrucks in der gemeinsamenmalayischen Sprache, die dem Range und den Verhältnissen derer,die sie reden, sich aneignen: die Sprache des Hofes, der Großen,des Landvolkes und des Marktes, find nur von Unkundigen für Dia-lekte angesehen worden. In der malayischen Grammatik ist unsohne Wahl ein Vergleichungspunkt für die übrigen minder bekanntenZungen dieses Sprachstammes gegeben.

Wir verdanken dem Forschungssinn der Engländer unsere zu-nehmende Kenntniß der Völker und Sprachen der oftindischen Inselnund verweisen für deren Studium auf die bereits angeführten Schrif-ten: Marsden's Sumatra, Raffle's Java, die Lsiatic U,cssru'cbo3,das Lsmtic llouriml u. s. w. Es wird ihrer Gelehrsamkeit gelin-gen, die Monumente verschollener Geschichten auf Java zu entziffern,Sprachen und Sitten in ihrem Zusammenhänge mit denen andererVolker zu erhellen, das Stammvolk, das uns beschäftigt, von demhohen Asien herzuleiten und den Weg nachzuzeichnen, auf dem es zuseinen jetzigen meerumspülten Wohnsitzen gewandert ist.

Die Philippinen bieten uns eine eigenthnmliche Familie dessel-ben Volkes und derselben Muttersprache dar. Wir finden hier dieSprache auf dem höchsten Standpunkt ihrer eigenthümlichen selbst-ständigen Ausbildung, und die Lehrbücher der verschiedenen Dialekte,die wir den spanischen Missionaren verdanken, eröffnen uns einenIV. 4