manche, europäische Gattungen mit neuen Arten ein, und diefeuchten Wiesen des Thaies prangen, wie bei uns, mit goldblüthigmRanunkeln. *)
Der Winter ist hier nicht ohne Frost, und es ist nicht ohneBeispiel, daß Schnee im Thale fällt. Die Palme von San Jago(Oocos «kilensis L'lol.) kommt so südlich nicht mehr vor. DieFrucht der Orangen und Citronen reift zwar in den geschütztenGärten von Mocha, aber inan sieht hier nicht die hohen reizendenOrangenhaine, die uns in Brasilien entzückten. Man zeigte uns ineinem dieser Gärten einen jungen Dattelbaum, der in gesundemWachsthum fortzukommen schien, und neben dieser Palme wuchs dieKranen, in imkricuta, der schöne Tannenbaum der Anden, den mannur in der Cordillera wildwachsend antrifft, wo er ganze Wälderbildet und mit seinen Sarnenkörnern die Bewohner ernährt. Diechilesche Erdbeere hatte zur Zeit unsers Aufenthalts weder Blüthsnoch Frucht.
Der Name des Huemul oder Guemul (Lgnus visulems Nol.),nach dem wir uns zu erkundigen eilten, war Niemandem bekannt,und selbst der würdige Missionar, dessen Umgang uns so lehrreichgewesen, wußte von diesem Thiere nichts. So müssen wir die wich-tige Streitfrage, die Molina in dessen Betreff in der Zoologie an-geregt hat, glücklicher!! Naturforschern zu beantworten überlassen.Aber dieser Schriftsteller scheint uns wenig Autorität in der Natur-geschichte zu verdienen. Wir sahen in Concepcion keine der Kameel-
"> Die Familie der Protcacecn und die Gattung Lrnuosrin, ans derFamilie der Strobilaeeen, gehören der südlichen Halbkugel an. Die Arten, diein Chile Vorkommen und an Australien erinnern könnten, sind eigenthümliche.Wir sammelten die Konelenin rexens, die nach Brown'S Bemerkung aufNcuhollanv und in Chile wächst! sie kann als eine Strandpflanze angesehenwerden, eben wie die ÜIkSLmvrinntimmum-Arten, die wir hier und in Kalifor-nien fanden und die, den Arten gleich, die auf Neuholland und auf Neuseelandwachsen, dem L-Iasambriulltksmum scinls vom Cap sehr nahe kommen. Wirmüssen unsere Bemerkungen über die geographische Verbreitung der Pflanzen aufdie Zeit aufsparcn, wo wir unsere botanischen Sammlungen verarbeitet habenwerden.