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4 (1864)
Entstehung
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Arten der neuen Welt; sie sind im wilden Zustande nur im Gebirgeanzutreffen, und man verschmäht, bei gänzlichem Mangel an In-dustrie, sie als nutzbare Thiere zu erziehen. Wir sahen überhauptkeine wilden Säugcthiere.

Lärmende Papageien durchziehen in zählreichen Flügen die Luft;Kolibris verschiedener Arten umsummen die Blumen; ein Kibitz mitgespornten Flügeln jUarra ebilansis Not.) erfüllt mit gellendemGeschrei die Ebene, welche die Bai von dem Port San Vincenttrennt; einzelne Geier (iülintkmrtes ckll.) suchen an dem Strandeihre Nahrung, und häufige Fischervögel und Enten bedecken das Meer,sich auf die Bänke niederlassend, die bei Talcaguano aus den Wellenhervorragen.

Wir sahen von Amphibien einen kleinen Frosch und eine kleineEidechse, glauben aber auch außerdem eine Schlange, obgleich Molinaderen keine aufzählt, wahrgenommen zu haben.

Unter den Muscheln waren uns Ovnebolexns xoruvianu undLalunus Usittaeus merkwürdig.

Wir fanden unter andern Insekten den kleinen 8oorpic> duleusis,der nach Molina keine Ausnahme von der Regel macht, daßChile kein einziges giftiges Gewürm innerhalb seiner Grenzen hegt?)

Es bleibt nach Feuillae's und Molina's Vorarbeiten, nachRuiz und Pa von, nach Cava nilles, der manche chileschePflanzen nicht immer ohne Verwechselung beschrieben hat, für dieNaturgeschichte dieses Landes noch viel zu thun und zuvörderst vieleJrrthümer wegzuräumen?*)

*) Die Scorpione sind im Allgemeinen minder gefährlich als gefürchtet.Am Vorgebirge der guten Hoffnung sind zwei große Arten gemein, deren jeg-liche vorzugsweise in verschiedenen Gegenden vorkommt. An jedem Orte giltdie seltenere Art für die giftigere, und die Wahrheit ist, daß der Stich von keinergefährlichere Folgen nach sich zieht als der Stich einer Wespe. Die un« be-lehrten, sprachen aus eigener Erfahrung. Die Scorpione sind eine Lieblingsspeiseder Affen.

1714 1728 . 4 .