Druckschrift 
4 (1864)
Entstehung
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Chile.

Die Küste von Chile gewährte uns, als wir ihr nahten, um in dieBucht de la Concepcion einzulaufen, den Anblick eines niedrigen Landes.Die Halbinsel, die den äußern Rand dieses schönen Wasserbehältersbildet, und der Rücken des Küstengebirges hinter demselben bietendem Auge eine fast wagerechte Linie dar, die durch keine ausgezeich-neten Gipfel unterbrochen wird, und nur die Brüste des Biobio er-beben sich zwischen der Mündung des Flusses, nach dem sie heißen,und dem Hafen San Vincent als ein anmuthiges Hügelpaar. Wall-fische, Delphine, Robben belebten um uns das Meer, auf welchemder Inous xxrikürns uud andere gigantische Arten, die wir zuerstam Cap Horn angetroffen, schwammen; Heerden von Robben sonn-ten sich aus der Insel Quiquirina, am Eingänge der Bucht, undin dieser selbst umringten uns dieselben Säugethiere wie im offenenMeer; aber kein Segel, kein Fahrzeug verkündete, daß der MenschBesitz von diesen Gewässern genominen. Wir bemerkten nur an denUfern zwischen Wäldern und Gebüschen umzäunte Felder und Ge-hege, und niedrige Hütten lagen unscheinbar am Strande und aufden Hügeln zerstreut.

Das niedrige Gebirg der Küste, aus welchem der Biobio beider Stadt Mocha oder Concepcion breit und ohne Tiefe heraus-fließt, verdeckt die Ansicht der Cordillera de los Andes, welche sichin Chile mit ihrem Schnee und ihren Vulkanen, in einer Entfer-nung von mindestens vierzig Stunden vom Meer, hinter einer brei-ten und fruchtreichen Ebene erhebt und der wissenschaftlichen

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