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nicht Mühe, seinen methodischen Anleitungen zu folgen, dazukam der Tod seines Gönners, und so kehrte er nach vierjährigerWirksamkeit nach Lissa zurück. Die Frucht seines ungarischenAufenthalts war der Orbis xiotus, fein verbreitetstes Werk,welches am meisten dazu beigetragen hat, seinen Ruhm auf dieNachwelt zu bringen; er selbst erlebte noch 4—5 Auflagen,seitdem ist der Orbis piotns allerdings in anderen Gewändernbis auf unsere Tage in unzähligen Auflagen erschienen.
In Lissa brach die letzte und schwerste Katastrophe überden vielgeprüften Mann ans. 1656 überzog Karl Gustav vonSchweden Polen mit Krieg. Von den Schweden wurde Lissaverschont, vielleicht aus Rücksicht ^ für Komenius, der denSchwedenkönig mit einem Panegyrikus begrüßte und dadurchden Zorn der Polen entflammte. Die eigenen Landsleute über-fielen das Ketzernest und äscherten es ein. Er verlor abermalssein Habe, seine Bibliothek und Handschriften. Die Fruchtvierzigjährigen Fleißes und fünfundzwanzigjähriger pansophischerStudien ging zu Grunde. Besonders beklagt er den Verlustder pansopbias, noch mehr ist jedenfalls zu bedauern
daß auch sein großes böhmisch-lateinisches Lexikon, für welcheser schon seit seiner Studienzeit gesammelt hatte, vernichtet wurde.
Nackt, wie er selbst schreibt, flüchtete er unter vielen Müh-salen nach Schlesien, von da durch Brandenburg weiter überHamburg nach Amsterdam. Hier wurde er von einer Deputationdes Rathes feierlich begrüßt, von dem Sohne seines früherenGönners, Ludwig van Geer, aufs freundlichste ausgenommenund aufs liberalste unterstützt. So verflossen seine letzten vierzehnLebensjahre friedlich und ohne äußere Sorgen. Er gab ansKosten seines Gönners seine Werke in vier Foliobänden heraus/veröffentlichte noch mehrere Schriften gegen verschiedene Gegnerund sorgte- für seine zerstreute Brüdergemeinde, die er auch amAbend seines Lebens nicht aus den Augen verlor. Seine letzte
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