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Amos Komenius
Entstehung
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beschloß er in einer Pansophie niederzulegen, in der alles Wissens-werthe nach festen, klaren Grundbegriffen zusammengeordnet werdensollte. Es beweist das Interesse damaliger Zeit für diese Ideen,daß, als der Plan dieser Pansophie in England bekannt wurde,Komenius allgemeine Bewunderung erregte. Ja als sein FreundHartlicb diesen Plan unter dem Titel ^anso^biao piockrorans,London 1639, veröffentlichte, kannte die Begeisterung keine Grenzen.Glückwunschschreiben von Gelehrten aller Länder gelangten anKomenius. Die Engländer beeilten sich den Prodromus in ihreSprache zu übersetzen, und sogar das Parlament lud Komeniusunter günstigen Bedingungen nach England ein. Komeniusfolgte dem Ruf 1641 und wurde in England mit großen Ehrenempfangen. Das Parlament bestimmte sogar, daß auf Kostendes Staates mehrere Gelehrte unter Leitung des Komenius zu-sammentreten sollten, um die angeregten Ideen zu verwirklichen.Während seines Aufenthalts in London verfaßte er mehrerepansophische Schriften, welche aber erst bedeutend später ver-öffentlicht wurden.

Sein Bleiben in England wurde ihm bald durch die irischenUnruhen und den ausbrechenden Bürgerkrieg verleidet; er sahsich nach einem ruhigeren Wohnsitz um. Verschiedene Aner-bietungen schlug er aus und nahm dann eine Einladung einesin Schweden ansässigen unermeßlich reichen Holländers, Ludwigvan Geer, an, den Komenius den großen Almosenspender Europasnannte. Durch Vermittelung van Geers hatte er eine Unter-redung mit dem schwedischen Kanzler Oxenstierna, der ihn ausden ätherischen Gefilden der Pansophie in die nüchterne Wirk-lichkeit des praktischen Schullebens zurückzuführen versuchte undihn veranlaßte, mehrere Schulbücher für Schweden nach seinerMethode zu schreiben. Da jedoch den Schweden seine pansophischeGesinnung verdächtig wurde, wählte er zum Aufenthalt dieStadt Elbing, wohl auch, um den böhmischen Brüdern nahe zu

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