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die sämtlich zur Brüderkirche gehörten, der ja ein Zug zurMystik eigenthümlich war. Diese Propheten, deren göttlicheSendung er nicht bezweifelte, schauten den Gang der Weltereig-nisse in Bisionen voraus. Die spätere Herausgabe dieser Visionenunter dem Titel Uux in taasbris hat ihm bei Mit- und Nach-welt viel Spott und Mißachtung eingetragen.
Doch auch seinen stillen Zufluchtsort in Böhmen mußte eraufgeben. 1627 erschien ein kaiserliches Patent, wonach Alle,die nicht zum Katholizismus übertreten wollten, Böhmen ver-lassen mußten. Im ganzen wurden aus Böhmen über 30000Familien vertrieben, darunter 500 edle Geschlechter. Er wandtesich mit vielen Anhängern nach Polnisch Lissa. Am dortigenGymnasium ertheilte er Unterricht, bekleidete fünf Jahre dasRektorat und reorganisirte dasselbe. Hier arbeitete er diejenigenpädagogischen Werke aus, welche in der Folge seinen Rufbegründeten. Zuerst die viäaotioa, in böhmischer Sprache ge-schrieben, später ins Lateinische von ihm umgearbeitet und 1657zu Amsterdam gedruckt. Damit seine Unterrichtsweise in denSchulen zur Einführung gelangen könne, verfaßte er eine Reihevon Schul- und Uebungsbüchern. Besondere Anerkennung fandseine llanaa linZnaruin rsssrata, die ihn mit einem Schlage zumberühmten Manne machte. Diese Schrift erlebte unzählige Auf-lagen und wurde in die verschiedensten Sprachen übersetzt. DieBibel ausgenommen, gab es nach zehn Jahren keine Schrift, dieso verbreitet war als die Sprachenpforte des Komenius. DieserSchrift folgten andere Schulbücher, wie die „Vorhalle zurSprachenpforte", der „Sprachenpalast" u. a. Zur selben Zeitveröffentlichte er eine philosophische Schrift: Ull^sioas ^uopsis.„Der sachliche Universalismus seiner Pädagogik erhob sich ausder Enge der Schulstube zur Weite einer absoluten Erkenntniß."Anregung empfing er durch das Studium der Schriften von Bako,Vives und Kampanella. Seine gesamten philosophischen Studien
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