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pädagogischen Bedeutung. In den letzten zwanzig Jahren istdas Interesse für unfern Helden recht rege geworden. Vontheologischer Seite ist Komenius von Kleinert in den Theolog.Studien und Kritiken 1878 und von Criegern in der Schrift:Komenius als Theologe, Leipzig 1881, behandelt worden. Vonpädagogischer Seite enthält die dritte Auflage von Karl Schmidt,Geschichte der Pädagogik, eine längere Abhandlung über Komenius.Außerdem haben die drei pädagogischen Bibliotheken von Richter,Lindner und Beier Uebersetzungen der wichtigsten pädagogischenSchriften des Komenius gegeben. Einleitend ist jedesmal seineBiographie gebracht, am vollständigsten ist die von I. Bergerund Fr. Zoubeck (A. Komenius nach seinem Leben und seinenSchriften 1883). Hier finden sich auch auf S. 55 die Schriftendes Komenius, welche hundert Nummern umfassen, zusammen-gestellt. Mit seiner Pädagogik beschäftigen sich ferner noch:Gottsched: Die pädagogischen Grundgedanken des Komenius,Magdeburg 1879; R. Hiller: Die Lateinmethode des Komenius
1884, und W. Müller: Komenius ein Systematiker der Päda-
gogik, Dresden 1887. Ueber seine Philosophie hat der UngarKvacsala (A. Komenius' Philosophie, insbesondere Physik, 1881)geschrieben. Endlich ist noch die Monographie des EngländersG. Laurie zu nennen: Oomsaias, Lisllop ot tllo Nors.-
viaa8, iiis lits aaä ociuoatioual vvorirs. II. Lä. Oamdri仫
1885.
Des A. Komenius Leben ist reich an Wechselfällen undSchicksalsschlägen. Er wurde geboren zu Ungarisch Brod, einemDorfe in Mähren, am 28. März 1592. Seine Eltern, welchesich zu den böhmischen Brüdern bekannten, verlor er früh, undseine Vormünder bekümmerten sich nur wenig um seine Erziehung.Daher entschloß er sich erst im 16. Jahre zum Besuch einerlateinischen Schule, später klagend: o railli praotsrito3 ckapitsrsi rokorat aanos. Da die böhmischen Brüder infihrem Glauben
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