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mit seinem breiten, in ganzer Fläche dicht mit Eiern belegtenRücken aus der Tiefe emporsteigt.
Doch auch die Fürsten des nassen Elementes, die Fischeund Amphibien, haben sich den Vortheil des Wasserauftriebsfür ihre Brutpflege nicht selten zu nutze gemacht. Unerhörtfast ist es, aber wahr, daß bei den zierlichen Teenadeln undSeepferdchen des Meeres nicht etwa die Frauen, sondern dieMänner in eigenen Bruttaschen die Eier mit sich Herum-schleppen, welche das Weibchen freundlichst hineingelegt hat.Eine heimische Kröte — ist ihr Name — erregt dadurch
unser Interesse, daß der Gatte mit großer Sorgfalt die Eier-schnüre des Weibchens als Schwimmgürtel sich um die Hüftenlegt und bis zum Ausschlüpfen bewahrt, während das Männcheneiner anderen Krötenart, eines wahren Ausbundes von Häßlich-keit im fernen Surinam, dem Weibchen die Eier auf den Rückenstreicht, wo sie alsbald in bienen-wabenartigen Wucherungen derHautoberfläche sich entwickeln, so daß dann später aus diesenWabenzellen eine ganze Kolonie von allerliebsten kleinen Krötenihre Aermchen und Beinchen hervorstreckt.
Doch lassen wir es genug sein an diesen wenigen heraus-gegriffenen Beispielen. Was der Heranwachsenden Generationin erster Linie noth thut, möglichster Schutz gegen diefeindlichen Mächte des irdischen Daseins, treue und gewissenhaftePflege in den Tagen der Hülflosigkeit, das wird, so hoffe ichgezeigt zu haben, allüberall im Reiche der Thierwelt mit einer-überraschenden Mannigfaltigkeit von Mitteln und Einrichtungenerstrebt und geleistet. Muß ich noch darauf Hinweisen, daß nunauch jene höheren Ziele menschlicher Fürsorge, die wir inihrer Gesamtheit als Erziehung bezeichnen, wenigstens in ihrenAnfängen bei den Thieren des Waldes sich wiederfinden?!Es hieße den Thatsachen Gewalt anthun, hieße, durch die Brilledes Vorurtheils die Natur betrachten, wollten wir es anders