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Raisonnement einer wasserbewohiwnden Thiermutter sein, wennsie eben nach menschlicher Weise zu „raisonniren" im ständewäre. Aber auch ohne dieses hat sie die Praxis der Sachedurchaus erfaßt, wie uns eine flüchtige Umschau unter den Ge-schöpfen des nassen Elementes belehren mag.
Da ist vor allem das gewaltige Heer der Krebse, derInsekten des Ozeans, welche fast ausnahmslos ihre Eier, oftauch die junge Brut, auf lange Zeit mit sich Herumschleppen.Ich brauche wohl kaum auf den gewöhnlichen Flußkrebs oderauf die den Küstenbewohnern so gut bekannten Krabben hinzu-weisen, um hervorzuheben, daß wohl schon ein Jeder von Ihnendiesen armen Geschöpfen die sorglich an den Beinchen desSchwanztheiles festgeleimten Eierchen erbarmungslos abgegessen;ich müßte aber andererseits Ihre Geduld zu sehr in An-spruch nehmen, wollte ich auch nur ein flüchtiges Bild entrollender mannigfachen Einrichtungen, welche für die zweckmäßigsteArt der Verpackung, der Befestigung und des Schutzes der Eierbei den Krebsthieren sich entwickelt finden. Nur so viel sei gesagt,daß alle diese Einrichtungen darauf hinauslaufen, den Elternmöglichste Bewegungsfreiheit, den Jungen ausgiebigsten Schutz,sowie ständigen Wechsel der Wasserzufuhr und der Athmungs-gase zu sichern.
Und was von den Krebsen gilt, das läßt sich in mehr oderminder hohem Grade auch von den übrigen frei lebenden Thierendes Wassers behaupten.. Bald sind es Würmer, zwischenderen starrendem Stachelbesatz die jungen Sprößlinge fröhlichsich tummeln, bald Schnecken oder Seewalzen, welche in Taschenund Falten der Haut ihre Kinderchen mit sich tragen. Einemunentwirrbaren gordischen Knoten gleich, haben sich die jungenAsselspinnen der nordischen Meere mit ihren laugen, dünnenBeinchen um die Mutter geschlungen; ein Kaviarbrötchen enminiature zeigt, uns der tropische Wasserskorpion, wenn er
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