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Vorstellungen hat, indem er entweder im krassen Egoismus nurauf sein eigenes Wohl bedacht ist oder, was schlimmer, seinliebebedürftiges Herz alsbald einer anderen zuwendet. Unterdiesen Umständen ruht dann die eigentliche Sorge um das Ge-deihen der Brut lediglich ans den Schultern der Mutter.Glücklich dieselbe, wenn ihre Sprößlinge gleich anfangs mitwunderbar entwickelten Fähigkeiten ins Leben treten, die sie be-fähigen, noch mit der Eischale auf dem Kopfe dem Lockrufe derMutter zu folgen und der drohenden Gefahr unter dem Schutzeihrer ausgebreiteten Fittige zu trotzen. Wo aber dies nicht derFall, nun, da bleibt der besorgten Mutter gar oft nichts weiterübrig, als ihre hülflosen Kleinen mit sich herumzuschleppenoder doch im Momente der Gefahr fliehend mit sich davonzu-tragen.
Es unterliegt gewiß keinem Zweifel, daß ein solches Tragender Jungen, wie wir es beispielsweise von den Affen und Faul-thieren kennen, eine gewaltige Behinderung der Mutter be-deutet, wenn nicht etwa das eigene Fell eine so vorzüglicheTragtasche bildet, wie bei den Beutelthieren. Nicht nur einbeträchtliches Quantum von Kraft wird hierdurch verbraucht,sondern es ist auch die Sicherheit von Mutter und Kindern ge-fährdet, wenn jene nicht mit der ganzen Spannkraft ihrer Gliederden Feind bekämpfen oder ihm entfliehen kann. Es darf unsdaher nicht wunder nehmen, wenn diese besondere Art der Brut-pflege bei den Landthieren nur verhältnißmäßig selten zur An-wendung kommt und, abgesehen von den schon erwähnten Fällen,nur bei den Spinnen eine weitere Verbreitung gefunden hat.
Ganz anders gestalten sich die Verhältnisse bei den Wasser-thieren. Das nasse Element, so konnten wir schon früher be-haupten, ist ein für die thierische Lebewelt ungleich günstigeres,als die Luft und das Land. Reichliche Mengen von Salzensind in ihm aufgelöst, organische Stofftheilchen mannigfachster
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