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Die thierische Eigenwärme und deren Erhaltung
Entstehung
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sich bewegen darf, ohne daß das Leben zerstört wird, könnenalso auf der einen Seite auf 0° und auf der anderen Seiteauf -f-25"C. gestellt werden. Insofern läßt sich also dasmögliche Schwankungsgebiet der Körperwärme für die Kaltblüteretwas größer als für die Warmblüter erkennen, und es ist nichtohne Interesse, zu finden, daß das tödtliche Maximum für ersteremit dem tödtlichen Minimum für letztere zusammenfällt, nämlichin plus° C.

Diesen für das Allgemeine gültigen Thatsachen von demVerhalten der Eigenwärme gegenüber ist es indessen zu beachten,daß individuell die Maße der zulässigen äußeren Temperaturauch für die Dauer durch Angewöhnung erweitert werden können,wie die Beispiele von Reisenden in den Aequatorial- und in denPolarländern genügend beweisen. Offenbar ist dieses nur dadurchmöglich, daß die in den Thätigkeiten des Körpers selbst be-gründeten Widerstandsmittel sich den äußeren Temperaturgradenanpassen oder daß die inneren Lebensfnnktionen mit der Zeitgewissermaßen es lernen, auch bei tieferer oder höherer Temperaturals sonst zulässig vor sich zu gehen, so daß die engere Sphäreder gedeihlichen äußeren Temperatur um etwas nach oben odernach unten verrückt wird. Ein solcher Anpassungsprozeß ver-langt aber eine gewisse Zeit und kann nur allmählich zu ständekommen; zu plötzliche Sprünge in der äußeren Temperatur sindimmer ein starker Angriff auf das Wohlbefinden des Organismus.Lehrt uns doch auch die eigene Erfahrung, daß wir in demruhigen Wechsel der Jahreszeiten allmählich einerseits mit derSommerwärme und andererseits mit der Winterkälte vertrautwerden, daß aber plötzliche Umschläge der Witterung, wie sie jawohl bis zu 20 ° Vorkommen können, höchst unangenehm empfundenwerden. Ueber ähnliche Anpassungsfähigkeit der Kaltblüterfehlt es noch an genügenden Beobachtungen?

Noch ist einer höchst merkwürdigen hierher gehörigen

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